Sommerfestival in Hustedt

Unvergesslich ab dem ersten Takt

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Hits aus vier Jahrzehnten präsentierte die Band „Return“ beim Sommerfestival in Hustedt. 

Hustedt - Von Horst Friedrichs. Der Bühnennebel vermischte sich mit den grauen Schwaden, die allmählich über den Wiesen emporstiegen. Die prachtvoll illuminierte Konzertbühne bildete den Glanzpunkt des bunten Festplatzes mit vielen Wohlfühl-Inseln und einem Open-Air-Tanzparkett. Dazu eine Band, die ihrem Publikum schon mit den ersten Takten klarmachte, dass dies ein unvergesslicher Abend wird. Immer mehr Besucher strömten herbei, während der Sonnabend langsam zu Ende ging. 700 waren es, als die Gruppe „Return“ den Stimmungspegel im „Beckmann-Stadion“ in Hustedt bis zur Oberkante trieb. 

Das Sommerfestival war zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht zu Ende, denn Hustedt bewies, wie lang die Nächte dort sein können. Bei einbrechender Dunkelheit entfaltete der Festplatz an der Hustedter Dorfstraße seinen ganzen Zauber. Das „Beckmann-Stadion“, nach einem Lehrer der einstigen Schule benannt, erwies sich als stimmungsvoller Rahmen. Von hohen Baumkronen „überdacht“, erzeugten die Leuchten des Platzes zusammen mit dem Bühnenlicht die Atmosphäre eines großen, behütenden Raums. Die Musik, die ihn ausfüllte, wurde von einer Band gemacht, die es versteht, ihre Zuhörer zu entführen – in Zeiten, die mehr oder weniger lang zurückliegen, in jedem Fall aber Erinnerungen und Emotionen wecken.

Sänger Thomas Heuberg und seine Mitstreiter von „Return“ heizten den Festival-Besuchern in Hustedt mit ihren rockigen Stücken so richtig ein. Auch Oldies waren zu hören – von „Show me the Way to Amarillo“ bis „Proud Mary“. Thomas Heuberg erhielt Unterstützung von Florian Arp (Gesang, Gitarre), Christian Mayntz (Hintergrundgesang, Bass) und Christoph Unthan (Hintergrundgesang, Keyboard) sowie von Holger Twietmeyer (Schlagzeug). Alle zusammen ließen vergessen, dass nicht Tony Christie oder „Creedence Clearwater Revival“ selbst auf der Bühne standen.

Ob Chris Andrews oder die „Beatles“, ob Westernhagen oder die „Rolling Stones“ – „Return“ ließ nichts aus, was eine hochformatige Cover-Band von heute als Pflicht-Repertoire zu bieten hat. In Hustedt erntete die Band aus Langwedel dafür begeisterten Applaus.

Für Musik in den Pausen sowie vor und nach dem Auftritt von „Return“ sorgte die „Kampsheider Musikbox“. Das Sommerfestival war zugleich eine nachgeholte Geburtstagsfeier. 2015 bestand das Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ in Hustedt seit zehn Jahren. Jürgen Lemke, Vorsitzender des dazugehörigen Fördervereins: „Der Zündfunke war 2005 die bedauerliche Tatsache, dass Hustedts letzte Dorfkneipe, das Gasthaus Leiding, schloss.“ Der Verein baute die alte Schule zum Dorfgemeinschaftshaus um und schuf damit einen neuen, von den Einwohnern dankbar angenommenen Treffpunkt.

Auch der Förderverein, sagte Lemke im Gespräch mit der Kreiszeitung, sei dankbar – der Gemeinde Martfeld und der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen nämlich, die das damalige Vorhaben ermöglichten.

Die vielen freiwilligen Helfer der örtlichen Vereine zogen bei der Organisation des Sommerfestivals an einem Strang, erklärte Jürgen Lemke weiter. Ihnen gelte ein ganz besonderer Dank.

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