„Das ganze Dorf auf den Beinen“

Spaßiger Nachtorientierungsmarsch in Uenzen

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May Koppermann gab den Jugendlichen Anweisungen für den Marsch. 

Uenzen - Spannung in der Dunkelheit: Beim 15. Nachtorientierungsmarsch der Ortsfeuerwehr Uenzen waren Wissen und Geschicklichkeit gefragt. Dass die Letzten manchmal die Ersten sind, bewiesen „Die letzten Drei“, die als Sieger der Erwachsenengruppen aus dem spaßigen Wettbewerb hervorgingen. „Die Besten kommen zum Schluss“ wurden übrigens weder Beste noch Schlusslicht – sie landeten auf Platz vier.

Für das „Quartett Kichererbsen“ gab es bei der abendlichen Tour über Stock und Stein sicherlich nicht durchgehend was zu kichern, aber am Ende hatte es auf jeden Fall gut lachen – immerhin gewann das Team bei den Jugendgruppen.

Vor 15 Jahren hatte die jetzige Ortsbrandmeisterin Annette Brümmer dem damaligen Amtsinhaber Gerd Brauer vorgeschlagen, einen Nachtorientierungsmarsch zu veranstalten – mittlerweile ist dieser für die Uenzer längst ein fester Termin im Kalender. Auch diesmal hatte das Organisationskomitee mit May Koppermann, Diana Kracke, Timon Kracke, Nicole Segelhorst, Tjark Müller und Elke Orris einige knifflige Aufgaben für die 36 teilnehmenden Gruppen, darunter 15 Jugendgruppen, vorbereitet.

Die erste Station: der Minigolfplatz in Bruchhausen-Vilsen.

Die Dämmerung setzte ein, als am Samstagabend die erste Jugendgruppe am „Dörphus“ startete. Zunächst war Minigolf angesagt, und so wurden die Mannschaften nach Bruchhausen-Vilsen zum Minigolfplatz am Kurpark gefahren. Mit zwei Fahrzeugen half Taxiunternehmer Günter Schweers, zusätzlich waren zwei Feuerwehrfahrzeuge und ein Bus des TSV Süstedt im Einsatz. Vom Minigolfplatz aus ging es dann per pedes Richtung Uenzen zu den vier weiteren Stationen. Da galt es zum Beispiel für zwei sich gegenüberstehende Personen, möglichst viele Getränkekisten zwischen ihren Bäuchen zu platzieren.

Rund sieben Kilometer lange Strecke

Auch bei den anderen Spielen waren die Teilnehmer hochkonzentriert bei der Sache, um möglichst viele Punkte zu ernten. Beispielsweise, als sie Blätter und Früchte dem richtigen Baumnamen zuordnen mussten. Oder als sie den Bügel einer geöffneten Flensburger-Bierflasche durch das Anschnipsen mit einem Finger wieder auf die Öffnung bringen sollten. Eine weitere Aufgabe war, Gegenstände so schnell wie möglich von einer Hand zur nächsten weiterzureichen – allerdings musste man dabei permanent durch die „Löcher“ eines Maschendrahtzauns greifen.

Rund sieben Kilometer war die Marschstrecke lang. Während May Koppermann die Jugendgruppen noch vor Mitternacht im „Dörphus“ auszeichnete und jeder einen Preis übergab, traten die Erwachsenen erst weit nach Mitternacht zur Siegerehrung an. Der gemütliche Ausklang dauerte dann ungefähr bis sechs Uhr in der Früh.

Ortsbrandmeisterin Brümmer war mit Teilnehmerzahl und Ablauf sehr zufrieden. Etwa 30 Helfer hatten zu dem Erfolg beigetragen. Eine Beteiligte freut sich: „Das ganze Dorf war wieder auf den Beinen.“ 

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