Heimatverein frühstückt mit vielen Bürgern

Auf die Gemeinschaft!

Die Frühstückstafel war rund 75 Meter lang und damit wohl die längste, die es in Asendorf je gab. - Fotos: Dieter Niederheide

Asendorf - Von Dieter Niederheide. Das war eine tolle Stimmung, die am Sonntagmorgen an der rund 75 Meter langen Frühstückstafel an der St.-Marcellus-Straße in Asendorf herrschte. Dietrich Fiddelke, Vorsitzender des gastgebenden Heimatvereins Asendorf, war begeistert: „Das haben wir gehofft, aber nicht so erwartet. Ich bin überrascht und freue mich über die Resonanz – mit so vielen Menschen habe ich nicht gerechnet.“ Fiddelke wünschte einen schönen Vormittag, und sein Wunsch ging voll in Erfüllung.

Fredi Rajes ließ die Vereinsgeschichte Revue passieren.

Es wurden immer mehr, die gegen 8 Uhr in der Früh mit ihren gut gefüllten Picknick-Körben anrückten und auf den eingedeckten Tischen Wurst, Schinken, Frühstückseier und Käse ausbreiteten. Jeder durfte auch bei den Leckereien des Tischnachbarn zulangen, und an Kaffee und Tee fehlte es nicht. Es war genau die Gemeinschaft, die sich die Verantwortlichen für die Feier zum 25. Geburtstag des Heimatvereins so sehr gewünscht hatten. 

Die Teilnehmer setzten ein Signal für die Zukunft. Nicht auszuschließen, dass die bisher wohl längste Asendorfer Frühstückstafel irgendwann einmal noch übertroffen werden könnte. Die große Resonanz freute auch Bürgermeister Heinfried Kabbert, der die Glückwünsche der Gemeinde überbrachte.

Unter den Anwesenden war auch Heimatverein-Ehrenvorsitzender Ferdinand Wehrspaun (90), der am 14. Oktober 1991 zu den Gründern zählte und viele Jahre als Vorsitzender den Verein erfolgreich führte.

Ehrenvorsitzender Ferdinand Wehrspaun und seine Frau.

Fredi Rajes, ebenfalls einer der Gründer des Heimatvereins und in dessen Vorstand engagiert, ließ die 25-jährige Geschichte Revue passieren. Dazu rollte er ein mehrere Meter langes Protokoll aus. Man habe 1991 das starke Gemeinschaftsgefühl, das bei den Vorbereitungen für Asendorfs 900-Jahr-Feier herrschte, und die hohe Beteiligung aus den Orten der Gemeinde zum Anlass genommen, den Heimatverein zu gründen. Ins Leben gerufen wurde damals auch die Interessengemeinschaft Asendorf (IGA), der sich viele Gewerbetreibende angeschlossen haben. Finanzspritzen zum Start gab es für beide Institutionen aus dem Überschuss der Festlichkeiten.

„Jetzt, 25 Jahre später, stehen Heimatverein und Interessengemeinschaft auf gesunden Füßen“, sagte Rajes. Es sei wichtig, den Zusammenhalt aller Menschen weiter zu fördern. Am Ende erinnerte er an einen Spruch des verstorbenen Fernseh-Quizmasters Hans Rosenthal, und alle stimmten ein: „Dass wir den Heimatverein haben, das ist: Spitze!“

Pastorin Melanie Simon ging in ihrem Gottesdienst im Freien ebenfalls auf den Heimatgedanken ein, und der Posaunenchor Asendorf umrahmte ihre Worte. Für die musikalische Unterhaltung war außerdem „Die kleine Dorfkapelle“ von Bernd Sagell, Boris Wagner und Rainer Ahrens zuständig. Die Asendorfer Gitarrengruppe war mit „Ich sing dir mein Lied“ dabei. Für Getränke sorgte die heimische Feuerwehr.

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