Heimatverein Heiligenberg weiht Bouleplatz ein 

Wo man eine ruhige Kugel schieben kann

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Helmut Jendrijewski und Marcus Anhalt (beide vom Heimatverein Heiligenberg), Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann, der stellvertretende Fleckenbürgermeister Ulf Schmidt und Heimatverein-Kassenwart Hermann Westermann (von links) warfen die ersten Kugeln. Zahlreiche Besucher schauten zu.

Heiligenberg - Am Heiligenberg in Bruchhausen-Vilsen können Interessierte ab sofort eine ruhige Kugel schieben, Pardon, werfen. Der Heimatverein Heiligenberg weihte am Sonntagvormittag unter großer Beteiligung der Bürger den Bouleplatz ein, der sich unmittelbar in Forsthaus-Nähe, vor dem großen Parkplatz, befindet.

Der Kassenwart des Vereins, Hermann Westermann, begrüßte die Anwesenden, darunter auch viele Politiker des Fleckens. Er freute sich, den Platz in „sagenhafter Geschwindigkeit“ angelegt zu haben. „Von der Planung bis zur Realisation sind nur wenige Wochen vergangen“, erklärte er.

Verein plant Grillplatz und Hütte

Zwei Boulebahnen befinden sich nun auf dem von hohen Büschen umgebenen Gelände. Und damit nicht genug: Der Heimatverein plant, auch noch einen Grillplatz und eine Hütte zu errichten. Dafür wurden am Sonntag bereits Spenden gesammelt.

„Der Heimatverein ist mit 60 Mitgliedern ein kleiner Verein“, erklärte Westermann. Die Mitglieder befassen sich nur am Rande mit der Vergangenheit: „Wir stehen für die Gegenwart, wollen etwas machen für die Menschen, die hier wohnen, ihre Freizeit hier verbringen wollen.“

Mithilfe der Verwaltung (da lobte Westermann besonders Christa Gluschak, verantwortlich für Regionale Entwicklung, Förderprogramme und Tourismus), der Eigentümerinnen des Forsthauses, Adelheid und Juliane Brüning, und dank des Fleckens, der dem Verein das Grundstück überlassen hat, setzten die Beteiligten das Vorhaben schnell um. „Wir treffen uns nun hier jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr zum Boulespielen“, gab Westermann bekannt. Sein Dank galt auch dem Ehepaar Niemeyer, das sich nicht nur um die Bepflanzung eines Karrens vor dem Bouleplatz liebevoll kümmert, sondern auch als direkter Nachbar ein Auge auf den Platz hat.

Gelungenes Projekt von Verein und Flecken

Grußworte gab es vom stellvertretenden Fleckenbürgermeister Ulf Schmidt: „Das sind die Dinge, die wir am allerliebsten haben: Wenn jemand Ideen hat und die auch selber umsetzt.“ Der Bouleplatz sei ein gelungenes Projekt von Verein und Flecken. „Der Platz hier schreit danach, ein Dorfplatz zu werden. Er wird sich zu einem Treffpunkt mausern“, war Schmidt sicher. Auch das touristische Angebot am Heiligenberg werde so vorangetrieben. „Der Waldkindergarten war schon hier. Sicher kommen auch demnächst die ersten Schulklassen.“

Mit gekonntem Wurf aus dem Handgelenk weihten Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann, Ulf Schmidt und Hermann Westermann den Platz dann ein. Marcus Anhalt und Helmut Jendrijewski vom Heimatverein gaben den ersten Spielern hilfreiche Tipps.

„Zuerst wird die kleine Kugel geworfen, das Schweinchen. Gespielt wird dann mit drei Boulekugeln. Abgeworfen wird von einem markierten Kreis aus“, erklärte Anhalt. Ziel des Spiels ist es, die Kugeln möglichst nah an das „Schweinchen“ zu bringen. Alle Bürger können die Kugeln beim Heimatverein (erreichbar unter Telefon 04252/2680) oder beim Forsthaus Heiligenberg ausleihen. Eine Homepage ist in Arbeit, sagte Westermann. Musikalisch begleitete die Band „R.A.S.T.less“ die Einweihungsfeier. 

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