Wahlen bestimmen konstituierende Sitzung

Claudia Staiger leitet neuen Samtgemeinderat

Unser Bild zeigt die neuen Mitglieder des Samtgemeinderats Bruchhausen-Vilsen. Auf den Stühlen sitzen (von links) Torsten Tobeck (stellvertretender Bürgermeister, UWG), Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann, Ratsvorsitzende Claudia Staiger (CDU), Ulf-Werner Schmidt (stellvertretender Bürgermeister, Grüne) und Reinhard Thöle (stellvertretender Bürgermeister, SPD). - Foto: Anne Schmidtke

Br.-Vilsen - Von Anne Schmidtke. Während der konstituierenden Sitzung des Rats der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen wählten die 32 Politiker plus Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann am Dienstagabend im Gasthaus Mügge in Bruchhausen-Vilsen Claudia Staiger (CDU) zur neuen Ratsvorsitzenden für die kommenden fünf Jahre. Ihr Stellvertreter ist Johann-Dieter Oldenburg (SPD).

„Ich hoffe, dass wir alle gut zusammenarbeiten. Ich bin immer offen für Gespräche“, sagte Staiger nach der Wahl.

Anschließend stand die Bildung der Fraktionen auf der Tagesordnung. Im neuen Samtgemeinderat sind die CDU-, SPD-, Grünen- und UWG- (Unabhängige Wählergemeinschaft) Fraktion vertreten. Den Vorsitz der CDU-Fraktion hat Heinrich Klimisch inne, den der SPD-Fraktion Reinhard Thöle, den der Grünen-Fraktion Ulf-Werner Schmidt und den der UWG-Fraktion Torsten Tobeck.

Die Ratsmitglieder stimmten danach dafür, dass acht Politiker plus der Samtgemeindebürgermeister den Samtgemeindeausschuss bilden. Die CDU-Fraktion hat drei Sitze (Heinrich Klimisch, Dr. Rudolf von Tiepermann, Jürgen Lemke), die SPD-Fraktion zwei Sitze (Reinhard Thöle, Lars Bierfischer), die Grünen-Fraktion zwei Sitze (Marlies Plate, Ulf-Werner Schmidt) und die UWG-Fraktion einen Sitz (Torsten Tobeck).

Ferner wählten die Ratsmitglieder die Stellvertreter des Samtgemeindebürgermeisters. In der vergangenen Wahlperiode gab es zwei gleichberechtigte Stellvertreter, nun sind es drei. Da alle Fraktionen die Samtgemeinde gemeinsam vertreten wollten, habe man sich dafür entschieden, den Ratsvorsitz an die CDU zu vergeben und jeweils einen stellvertretenden Bürgermeister aus den Fraktionen SPD, UWG und Grüne zu stellen, sagte Ulf-Werner Schmidt. Die Ämter haben in der laufenden Wahlperiode Reinhard Thöle, Ulf-Werner Schmidt und Torsten Tobeck inne.

Wie gehabt, gibt es fünf Fachausschüsse, mit je neun Mitgliedern. Aufgrund der Stärkeverhältnisse haben die Fraktionen eine unterschiedliche Anzahl an Ausschusssitzen. Zudem haben die beiden Ratsmitglieder Dieter Bischoff (FDP) und Ulrike Lampa-Aufderheide (Linke), die keiner Fraktion angehören, ihr Recht in Gebrauch genommen, in jeweils einem Ausschuss ihrer Wahl als beratendes Mitglied mitzuarbeiten. 

Den Planungsausschuss bilden Heiko Albers, Torben Garbers, Willy Immoor (alle CDU), Günter Schweers, Johann-Dieter Oldenburg, Söhnke Schierloh (alle SPD), Joachim Dornbusch, Artus Elias Meyer-Toms (alle Grüne) und Heinfried Kabbert (UWG). Dieter Bischoff gehört dem Planungsausschuss als beratendes Mitglied an. Den Vorsitz hat Heiko Albers inne.

Im Tourismusausschuss sitzen Gerda Ravens, Heiko Albers, Torben Garbers (alle CDU), Johann-Dieter Oldenburg, Andree Wächter, Jens Grimpe (alle SPD), Vorsitzender Bernd Schneider, Artus Elias Meyer-Toms (Grüne) und Hermann Schröder (UWG).

Den Sozialausschuss bilden Gerda Ravens, Leo Heckmann, Beke Lührs (alle CDU), Vorsitzender Michael Albers, Andree Wächter, Martina Claes (alle SPD), Hildegard Grieb, Joachim Dornbusch (alle Grüne) und Lothar Dreyer (UWG). Ulrike Lampa-Aufderheide gehört dem Ausschuss als beratendes Mitglied an.

Im Schulausschuss sind Vorsitzende Claudia Staiger, Beke Lührs, Leo Heckmann (alle CDU), Michael Albers, Martina Claes, Jens Grimpe (alle SPD), Marlies Plate, Hildegard Grieb (alle Grüne) und Hermann Schröder (UWG) vertreten.

Im Betriebsausschuss Abwasser sitzen Heiko Albers, Willy Immoor, Gerda Ravens (alle CDU), Johann-Dieter Oldenburg, Söhnke Schierloh, Günter Schweers (alle SPD), Bernd Schneider, Ulf-Werner Schmidt (alle Grüne) und Vorsitzender Heinfried Kabbert (UWG).

Ferner stimmten die Ratsmitglieder über die Geschäftsordnung ab. Die gravierendste Änderung zur letzten Wahlperiode ist, dass ab sofort auch eine Einwohnerfragestunde zu Beginn jeder Sitzung angeboten wird. Ulf-Werner Schmidt regte an, die Fragestunde vor der Sitzung auf die Themen, die auf der Tagesordnung stehen, zu beschränken. Nach der Sitzung könnten die Zuhörer dann alle Fragen stellen, die ihnen auf dem Herzen legten. Viele Ratsmitglieder stimmten ihm da zu.

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