Schüler bekommen Entscheidungshilfe

Einblick ins Französische

Guilhem Arnould (links) vom Francemobil und OBS-Lehrer Florian Meyer.
+
Guilhem Arnould (links) vom Francemobil und OBS-Lehrer Florian Meyer.

Bassum - In Klasse fünf müssen die Schüler der Oberschule (OBS) Bassum eine Entscheidung treffen: Französisch als weitere Fremdsprache – ja oder nein? Als Hilfestellung war das Francemobil einen Tag an der Schule. Spielerisch brachte Guilhem Arnould den Zehn- bis Zwölfjährigen die Sprache näher. Er gehört zu zwölf Lektoren, die im Auftrag des deutsch-französischen Jugendwerks und des Instituts Francais durch Deutschland touren.

Wenn die Schüler diese Entscheidung treffen, wissen oft nicht, was auf sie zukommt. Der Kontakt mit der Sprache ist kaum vorhanden. Der Rat der Eltern entpuppt sich nach einigen Monaten als falsch. Um Enttäuschungen vorzubeugen, organisierte Lehrer Florian Meyer das Francemobil. „Es war das erste Mal an der OBS. Die eine Unterrichtsstunde hatte einen hohen Mehrwert und ist nahe an den ersten Unterrichtswochen“, sagte Meyer.

Guilhem Arnould sprach fast nur französisch mit den rund 30 Schülern. In den ersten Minuten verstanden sie nicht, was er wollte. Doch mit einem Tafelanschrieb kam Licht ins Dunkel. Arnould wollte mit der Klasse das Galgenmännchen-Spiel spielen. Dazu malte er sieben Striche an die Tafel und die Schüler riefen Buchstaben zu. Am Ende sollte sein Vorname erraten werden.

Jetzt übte der Lektor erste einfache Sätze. Nachgesprochen wurden „Ich heiße..., Ich komme aus... oder Ich bin... Jahre alt“. Obwohl alles in einer für die Schüler unbekannten Sprache vorgetragen wurde, setzte ein Aha-Effekt ein. Schnell begriffen sie was er wollte.

Die eben gelernten Sätze waren Bestandteil bei der „Reise nach Jerusalem“. Abgewandelt reichten die Jungen und Mädchen einen Schaumstoffwürfel solange weiter, bis die Musik aufhörte. Wer das Spielgerät in den Händen hielt musste einen Satz sprechen.

„Stille Post“ mit

Francemobil

Aufgeteilt in zwei Gruppen wetteiferten die Schüler bei der „Stillen Post“. Bevor Guilhem Arnould den ersten Begriff sagte, legte der Franzose Kärtchen in die Mitte des Stuhlkreises. Auf ihnen befanden sich Bilder, die die Begriffe darstellen. Nach dem Startsignal flüsterten die Schüler den Begriff. Am Ende der Kette sprang ein Schüler auf und griff sich das Kärtchen.

„Das hat den Schülern Spaß gemacht“, resümierte Florian Meyer die Unterrichtsstunde. Auch für den Lehrer hat die Einheit neue Eindrücke gebracht. „Ich kann jetzt die Schüler besser beraten, ob sie Französich wählen sollten.“

awt

Mehr zum Thema:

Badeinselregatta in Bremen

Badeinselregatta in Bremen

Tour de France: Froome vor Gesamtsieg - Spanier Izagirre gewinnt 20. Etappe

Tour de France: Froome vor Gesamtsieg - Spanier Izagirre gewinnt 20. Etappe

Orban unterstützt als erster führender EU-Politiker Trumps Kandidatur

Orban unterstützt als erster führender EU-Politiker Trumps Kandidatur

"Das Massaker von München" - Pressestimmen aus aller Welt

"Das Massaker von München" - Pressestimmen aus aller Welt

Meistgelesene Artikel

Schützenfest: „Hey Twistringen, du bist meine Stadt“

Schützenfest: „Hey Twistringen, du bist meine Stadt“

Brand des Kuhstalls: Ursache weiter unbekannt

Brand des Kuhstalls: Ursache weiter unbekannt

Kuhstall in Wagenfeld abgebrannt

Kuhstall in Wagenfeld abgebrannt

Gekrönte „Hüttenfee“

Gekrönte „Hüttenfee“

Kommentare