Spiel ohne Grenzen der Lebenshilfe

Koffer voller Eintrittskarten

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Wer schafft den Pusteparcours am besten? Beim Sommerfest der Lebenshilfe Syke konnten die vielen Besucher ihre Geschicklichkeit ausprobieren.

Bassum - Von Ute Schiermeyer. Ob klassische Spiele wie Dosenwerfen und Entenangeln oder neue Herausforderungen wie das Gesellschaftsspiel „Make´n break“ mit riesigen Bauklötzen – beim „Spiel ohne Grenzen“ war die Auswahl an Spielen und Aktionen am Sonntag riesengroß.

36 verschiedene Spiel- und Mitmachstationen waren rund um Freudenburg und Vorwerk aufgebaut und lockten zu einem erlebnisreichen Tag für die ganze Familie. Anlässlich ihres 50. Geburtstags hatte die Lebenshilfe Syke zu diesem Fest in den Park der Freudenburg eingeladen. Es wurde ein buntes, fröhliches Geburtstagsfest, bei dem Jung und Alt, Groß und Klein, Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenkamen und jede Menge Spaß hatten.

Wie viele es Menschen es nach Bassum zog, ließ sich nur schätzen, da die 36 Spielstationen auf dem weitläufigen Gelände verstreut aufgebaut waren. „2.000 Leute sind im Laufe des Tages sicher hierhergekommen, wenn nicht sogar 2.500“, schätzte Organisatorin Sandra Schwenke vom Vorstand der Lebenshilfe. Die Lebenshilfe habe allein schon 1200 Betreute mitgebracht. Und viele davon waren mit ihren Angehörigen gekommen. Daneben zog es vor allem Familien mit Kindern an die Freudenburg.

Sie alle konnten an den Stationen spielen und sich darüber hinaus auch sportlich messen. So gab es Sportstationen mit den Disziplinen Laufen, Standweitsprung und Medizinballstoßen. Da hatten auch die Erwachsenen viel Spaß. Manche traten im Wettkampf gegen ihre Kinder an. So zum Beispiel der 18-jährige René Abke aus Syke, der beim Laufen schneller war als Mama Petra.

Petra Abke und ihr Partner Johnny Wecke waren begeistert vom bunten Geburtstagsfest der Lebenshilfe. „Das haben die Organisatoren alles toll hingekriegt. Und alles bei tollem Wetter unter freien Himmel. Das ist super!“

Neben den Spielen gab es auch Stände, an denen gebastelt werden konnte. Rindenboote oder Windmühlen entstanden, manche Kinder bauten eine Sandburg.

Jede Einrichtung der Lebenshilfe hatte sich etwas anderes einfallen lassen. 150 Mitarbeiter aus Kindergärten, Schulen und Wohnheimen waren vor Ort und betreuten ihre Stände. An jedem gab es nach erfolgreich absolviertem Spiel ein Gummiband ans Handgelenk. Und am Ende des Tages gab es dafür viele tolle Preise.

In der Konzertmuschel sorgte ein Bühnenprogramm für Abwechslung und musikalische Unterhaltung. Hier spielte die Band Just aus Hoya rockige Musik und regte zum Tanzen an. Bei den Kleinen kamen Matt und Basti mit ihren Mitmachliedern besonders gut an, aber auch Liselotte Quetschkommode, alias Astrid Hauke, zog Jung und Alt in ihren Bann und animierte zum Mittanzen.

50-jähriges Jubiläum der Lebenshilfe Syke

Ein Höhepunkt des Nachmittags war die amerikanische Versteigerung eines Koffers mit unbekanntem Inhalt. Die Versteigerung erbrachte 111 Euro. Der Koffer ging an einen glücklichen Jungen, der nun ein Gutscheinpaket mit Familienfrühstück und je einer Familienkarte fürs Bassumer Hallenbad, das Klimahaus und die Botanica sein eigen nennt.

Sandra Schwenke war am Nachmittag vollkommen zufrieden mit dem Fest. Die anderthalb Jahre Vorbereitungszeit haben sich gelohnt, meinte sie. „Alle Leute waren rundum zufrieden. Wir haben ganz viel positive Rückmeldung bekommen. Und wir hatten viele tolle Helfer, auf die man sich absolut verlassen konnte“, freut sich Schwenke.

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