Coverband kommt nach Bassum

„The Beatles Band“: Dicht am Original

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Karsten Günther und Uwe Müller von The Beatles Band mit ihrem Original Höffner-Bass aus den 60er-Jahren. 

Bassum - Von Ute Schiermeyer. „Yesterday”, „Hey Jude”, „Here comes the sun” – wer mag sie nicht, die legendären Hits der „Pilzköpfe“ aus Liverpool? Alle, die bei den Songs der Beatles ins Schwärmen geraten, sollten sich den 13. August rot in ihrem Kalender anstreichen. Dann kommt „The Beatles Band“ nach Bassum, um auf der Kulturbühne die Hits der „Fab Four“ wieder aufleben zu lassen.

Als die Beatles 1963 mit „I want to hold your hand“ den weltweiten Durchbruch schafften, veränderte sich die Musikwelt grundlegend. Die Jugend war begeistert. Der neue Stil kam so gut an, dass die Band in den Jahren 1964 bis 1968 die Hitparaden etlicher Länder stürmten.

Ein Hit jagte den nächsten. So waren die Beatles auch die ersten Musiker, die sich selbst vom „Platz 1“ der Charts drängten, als nämlich „She loves vou“ von „I want to hold your hand“ abgelöst wurde. Bis heute zählen die Beatles zu den erfolgreichsten Bands aller Zeiten. Sie haben Fans in vielen Generationen.

Mehr als 200 Lieder haben die Liverpooler in ihrer nur achtjährigen Bandgeschichte geschrieben. Etwa 60 dieser Evergreens gehören zum Repertoire von „The Beatles Band“.

Die vier Musiker Karsten Günther (Keyboard), Andreas Einhorn (Gitarre), Uwe Müller (Bass und Gitarre) sowie Christian Hake (Schlagzeug) wollen am 13. August die berühmten Songs spielen. „Wir hoffen, dass wir neue Beatles-Fans dazu bekommen“, schwärmen Karsten Günther und Uwe Müller im Pressegespräch.

Seit ungefähr zehn Jahren gibt es „The Beatles Band“. Alle vier Mitglieder sind seit ihrer Kindheit oder Jugend begeisterte Fans der Musiker. Karsten Günther packte es im Alter von neun Jahren, als er zum ersten Mal das Stück „Nowhere man“ hörte. „Ich wurde Fan in dem Jahr, als die Beatles sich auflösten“, schildert er. Heute ist er ein absoluter Kenner der Band.

Auch Uwe Müller wurde bereits als kleiner Junge infiziert, nachdem er die Platten der Liverpooler bei seiner Tante im Musikregal entdeckte. Diese habe er rauf und runter gehört. Die Musik habe ihn nie wieder losgelassen, erzählt der Bassist.

Leidenschaftliche Musik

Die Frage nach dem Lieblingslied können die zwei nicht beantworten. Es gäbe zu viele stilistische Ansätze, meint Günther, die könne man nicht miteinander vergleichen. Aber eine einheitliche Linie in der Musik gäbe es schon, findet Uwe Müller. Die Musik der Beatles sei durchweg eine absolut positive Musik. Man kann also mit einem fröhlichen und leidenschaftlichen Konzert rechnen. Die Gäste erwartet der reinste Beatles-Sound mit allem, was dazu gehört. Die Band verspricht, so dicht am Original wie möglich zu sein, eigene Interpretationen wird es nicht geben.

Dabei ist den Musikern die Originaltonlage sehr wichtig, auch wenn diese bei den Liedern oft recht hoch sei. „Es gibt Höhen, durch die man sich richtig durchbeißen muss“, betont Uwe Müller, aber das mache ja den Sound der Beatles aus. Die Band legt sehr viel Wert auf den typischen dreistimmigen Gesang. Wer dabei wessen Part singt, sei nicht festgefahren. „Wir hängen nicht so an den Rollen“, sagt Günther, der oft John Lennons Part singt.

Müller brachte zum Pressegespräch seinen Höffner-Bass aus den 60er-Jahren mit nach Bassum. Sie wird den typischen Sound der Beatles hervorheben. Anders als auf den Plakaten angekündigt, wird aber nicht unplugged gespielt. „Wir kommen mit Technik und mit vollem Besteck“, versprach Müller.

Alle vier sind professionelle Musiker. Karsten Günther schreibt Filmmusik und Uwe Müller macht Musicals. Der Kollege Andreas Einhorn sei ein bekannter Gitarrist, der lange mit Pe Werner tourte und Christian Hake ein professioneller Schlagzeuger. „The Beatles Band“ sei ihre Passion, betont Günther und sagt: „Wir spielen, bis wir nicht mehr können.“

Los geht es am 13. August um 20.15 Uhr, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Karten sind für 15 Euro beim Bürgerservice der Stadt Bassum, bei Papier & Tinte, sowie bei der Kreiszeitung (Nordwestticket) erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 18 Euro.

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