Besucheransturm beim Kürbisfest in Döhren

Bei 8.200 aufgehört zu zählen

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Bassum - Von Ute Schiermeyer. Um kurz nach 16 Uhr musste das Team vom Erdbeerhof Nüstedt mit dem Zählen aufhören. Alle wurden zum Waffelbacken gerufen, weil es keine Kuchen oder Torten mehr gab. Die hatten die bis dahin gezählten 8.200 Besucher gegessen. Das Döhrener Kürbisfest erwies sich am Sonntag wieder einmal als Publikumsmagnet.

Bei bestem Wetter strömten die Besucher aus der gesamten Region, um reichhaltige kulinarische Köstlichkeiten, ein umfangreiches Kinderprogramm und einen Markt aus Kunsthandwerk und Spezialitäten zu erleben. Und um Kürbisse zu bewundern, soweit das Auge reichte, in verschiedensten Größen, Formen und Farben.

Bereits auf dem Parkplatz wurden die Gäste vom Duft von Knipp und Puffern begrüßt. Wer Hunger hatte, musste erst einmal eine Entscheidung treffen. Die fiel gar nicht so leicht, riesig war die Auswahl der Speisen. Es gab Kürbisbrot, Kürbiswaffeln, Kürbissuppe, Kürbispuffer und sogar Kürbisbowle.

Daneben bot der Land-Frauen-Verein eine große Auswahl an Torten an, die gerade zur Kaffeezeit die Besucher ins Zelt lockte. Draußen bildete sich derweil eine meterlange Schlange vor der Bude mit dänischen Eisspezialitäten.

Neben all den Leckereien hatten Kunsthandwerker ihre Stände aufgebaut und boten Schmuck, Figuren aus Heu, Strickwaren, Nistkästen, Dekoratives aus Holz, Tischdecken, Reisigbesen und vieles mehr. Außerdem wurden Gewürze, Marmeladen und Honig kredenzt. An der mobilen Apfelmosterei gab es kanisterweise Apfelsaft zu kaufen.

Um Zauberer Johannes Arnold hatten sich vor allem viele Kinder versammelt. Er stellte sich als „Experte für Wunder“ vor und weckte mit seinen Tricks bei den Kleinen einen neuen Berufswunsch. 

Die Älteren hörten derweil entspannt den Tönen des Musikzugs Nordwohlde zu. Das Döhrener Kürbisfest ist ein Fest für die ganze Familie. Deshalb gab es auch viele Spielstationen für Kinder. Sie konnten Kürbisse schnitzen und Kartoffelmännchen bauen. Gut an kam das Kinderschminken. Ein Bungee-Trampolin und eine Strohhüpfburg zogen die bewegungshungrigen Kinder an.

Für die Tierliebhaber waren das Kaninchenparadies und das Ponyreiten die Höhepunkte des Tages. Es gab zwei Feuerstellen zum Stockbrotbacken. Aber auch das Kürbismemory erfreute sich großer Beliebtheit. Dabei mussten die Kinder zu einem Kürbis einen möglichst ähnlichen zweiten finden.

Juniorchefin Anja Reiners war sehr glücklich über den Zulauf von Familien mit Kindern. „Ich freue mich, dass wir so viel junges Publikum haben. Wir haben ja sehr viel für Kinder aufgebaut und freuen uns, dass so viele gekommen sind.“

Kürbisfest in Döhren

So beispielsweise Familie Blanke aus Bassum. Sie kämen jedes Jahr, erzählten sie. „Es ist ein sehr schönes, regionsbezogenes Fest. Man trifft viele Bekannte, und es gibt tolles Essen. Die Familie Nüstedt macht wirklich sehr viel für Kinder“, resümierten sie.

Auch Nadine Rohlfs aus Nordwohlde ist regelmäßig dabei. „Meine Eltern kommen sogar jedes Jahr extra aus Bünde, Westfalen. Wir sind immer von morgens bis abends hier. Es ist wie jedes Jahr wieder total gut.“

Nicht nur Familie Rohlfs kam gleich am Morgen. Ab 11 Uhr geriet der Verkehr auf der B 51 immer wieder ins Stocken. Daran änderte sich bis zum Abend nichts.

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