300 Besucher 

Cornauer Lichterfest ist Großereignis geworden

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Vor dem Lichterfest-Rundgang durch Cornau wurden die 60 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Cornau mit Fackeln ausgestattet. Sie leuchteten den vielen Gästen den Weg. 

Cornau - Die 60 Jungen und Mädchen, die zurzeit Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind, waren am Samstagabend zu einem ihrer besonderen Dienste angetreten: Sie trugen Fackeln und geleiteten so die knapp 300 Besucher beim Cornauer Lichterfest durch das Dorf.

Bürgermeister Friedrich Iven und Anika Behrens als stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin eröffneten mit einem kleinen Grußwort die Veranstaltung. Iven lobte das große Engagement der Feuerwehrmänner, die den Festplatz aufgebaut und geschmückt hatten.

Mit dem Ausblick auf die baldige Jahreshauptversammlung wurde darauf hingewiesen, dass es das letzte Lichterfest für Frank (Django) Kolkhorst ist, bei dem er als Jugendfeuerwehrwart in der Verantwortung steht. In wenigen Wochen wird er diesen Staffelstab an den Nachwuchs weiterreichen.

Viele junge Laternengänger trugen stolz ihre selbst gebastelten Laternen und wurden von Eltern und Großeltern begleitet. Wer keine Kinder für den Rundgang hatte, kam etwas später auf den Festplatz. „Hier kann ich meine Nachbarn treffen, denn in der dunklen Jahreszeit sieht man sich nicht so oft“, bemerkte Gerd Koop-Boufleur.

Ein riesiger Holzstapel wartete darauf, den Besuchern als Lagerfeuer Licht und Wärme zu spenden. Feuerkörbe, Lichterketten und Leuchtkanister, Stehtische und Partybänke draußen und im Zelt sowie ein Lagerfeuer für Stockbrot und die vielen Angebote kalter und vor allem heißer Getränke für Groß und Klein sorgten für Wohlbehagen. Bratwurst, Currywurst, Pommes, Crepes und Stockbrot wurden von Betreuern und Eltern des Jugendfeuerwehr-Nachwuchses verkauft und Groß und Klein ließen sich die Speisen und Getränke schmecken.

Freunde treffen, Bekannte wiedersehen, mit Nachbarn klönen und für die Kinder Stockbrot backen und gemeinsam spielen – das machte den Abend für alle kurzweilig. Alexander Hlawaty hatte spontan seine Gitarre mitgebracht und sang in einer Ecke des Festplatzes. Der fehlende Verstärker machte es aber für die meisten Besucher unmöglich, seinen Songs zu lauschen.

Das große Feuerwerk um 20 Uhr war der offizielle Abschluss des Festes, was aber nicht hieß, dass danach alle nach Hause gingen.

Seit der Übernahme der Organisation durch die Jugendfeuerwehr ist diese Veranstaltung ein Großereignis im jährlichen Veranstaltungsplan Cornaus geworden, was sowohl die hohe Anzahl der Besucher zeigte, als auch die Tatsache, dass nicht nur Cornauer zu diesem Fest kommen. 

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