Reger Andrang 

Viele Besucher beim Adventsbasar im Gemeindezentrum Barnstorf

Während der „Amerikanischen Auktion“ sammelte Pastorin Ilka Strehlow das Geld im gut gefüllten Gemeindezentrum ein.

Barnstorf - Von Luka Spahr. Viel los war am Wochenende in Barnstorf. Während der Weihnachtsmarkt rund ums Rathaus die Besucher anlockte, gab es an der Kirchstraße ebenfalls eine gute Gelegenheit zum Stöbern und Verweilen. Im Gemeindezentrum ging der alle zwei Jahre stattfindende Adventsbasar über die Bühne. Neben den Ständen mit Keksen, Handarbeiten und auch allerlei weihnachtlichen Geschenkideen wartete ein buntes Rahmenprogramm auf die Gäste.

Am Sonntagnachmittag war der Andrang so groß, dass einige Veranstaltungspunkte kurzerhand vorne verlegt werden mussten, berichtete Mitorganisator Pastor Torben Schröder. So viel der Startschuss für die „Amerikanische Versteigerung“ etwas früher als geplant. Pastorin Ilka Strehlow musste einige Male quer durch den Raum sprinten, wenn ein Bieter kurz vor Ablauf der Zeit eine Spende tätigen wollte. Einer der meist umkämpften Auktionsgegenstände war wohl der Kaffeeautomat. Den Zuschlag bekam Ursula Runge. Sie habe sich schon lange eine neue Maschine gewünscht, freute sich die Barnstorferin.

Allerlei weihnachtliche Geschenkideen standen auf dem Adventsbasar zum Verkauf. 

Ursula Runge war mit dem Frauenkreis der Kirchengemeinde vor Ort. Am Stand der Damen lockten selbst gebackene Kekse und Schwarzbrote sowie ein eigens für den Anlass gebastelter Weihnachtsbaumstern. Margot Bergmann unterstützte den Frauenkreis gerne bei dem traditionsreichen Basar. Sie sei bereits bei der Premiere dabei gewesen. „Das müsste ungefähr 1988 gewesen sein“, erinnerte sich die Barnstorferin. Heute sei die ganze Familie samt ihrer drei Enkel am Start und packe tatkräftig mit an. Gleich um die Ecke bot Ute Tinnemeyer viele feine selbst gebastelte und gestrickte Geschenkideen an. Auch sie war nicht das erste Mal dabei. „Meine Schwägerin ist Küsterin in der Kirchengemeinde und hat mich auch dieses Jahr wieder eingeladen“, berichtete Tinnemeyer. Auch wenn der Basar immer gut besucht sei, nehme man jedoch auch immer wieder etwas mit nach Hause, das bleibe nicht aus, fügte sie hinzu. Man könne schließlich nicht alles verkaufen.

Während die Erwachsenen durch die Ausstellung schlenderten oder bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kamen, konnten sich die kleinen Gäste in einer Krabbelecke vergnügen. Die Suppe am Mittag und die Torten am Nachmittag wurden gegen Spenden angeboten. Die Hälfte der Erlöse findet ihren Weg in die gemeinnützige, kirchliche Organisation „Brot für die Welt“, die andere Hälfte soll der eigenen Kirchengemeinde zugute kommen.

Als Gastgeber hatte die Kirchengemeinde St. Veit auch in musikalischer Hinsicht einiges zu bieten. Kantorin Meike Voss-Harzmeier ermöglichte ihren Klavierschülern die Möglichkeit eines kleinen Konzertes. Außerdem trat der Posaunenchor der Kirchengemeinde auf. Vor allem die jungen Bläser, welche zum Teil erst seit August das Instrument lernen, hatten es den Besuchern bei ihrem Ständchen angetan. Ob „Ein Stern geht auf die Reise“ oder „O du Fröhliche“: Die Noten saßen am Ende bei allen Musikern.

Dass der Adventsbasar so gut besucht war, lag vielleicht auch an der Werbung, die Pastor Schröder selbst am Sonntagmorgen noch gemacht hatte. Während des Tauferinnerungsgottesdienstes in der St.-Veit-Kirche nutzte der Geistliche die Gelegenheit, um die etwa 30 anwesenden Eltern auf den Basar aufmerksam zu machen. Viele folgten der Einladung und tauchten mittags im Gemeindehaus auf.

„Das beeindruckende am Basar ist aber jedes Mal, wie viele Ehrenamtliche es gibt, die zum Teil schon Wochen vorher mit der Planung anfangen“, freute sich der Pastor. Dank des Engagements der freiwilligen Helfer und der guten Resonanz aus der Barnstorfer Bevölkerung werde es wohl in zwei Jahren wieder im Gemeindezentrum heißen: „Herzlich willkommen zum Adventsbasar!“

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