„Thriburi“-Kinder helfen bei Ernte in Drebber

Besondere Knollen werden stolz präsentiert

Rund 30 Kinder aus der ev. Kindertagesstätte „Thriburi“ in Drebber verdingten sich auf dem Betrieb von Theo Runge als „kleine Kartoffelroder“. - Foto: Landvolk

Drebber - Fröhliche und aufgeregte Kinderstimmen kündigten sie schon von weitem an, die rund 30 Kinder der evangelischen Kindertagesstätte „Thriburi“ aus Drebber, die zu einem Besuch auf den Betrieb von Landwirt Theo Runge eingeladen waren. Auf dem Programm der Gruppe stand an diesem Tag die Kartoffelernte auf einem benachbarten Feld des Hofes, wie das Landvolk in einer Pressemitteilung informiert.

Kaum auf dem Betrieb des Landvolk-Vorsitzenden angekommen, wurde sofort der auf dem Hof abgestellte Kartoffelroder bestaunt und bestiegen. Runge erklärte, wie alles funktioniert. Bei den Jungs war durch die heimischen Fahrten auf dem Trettrecker das Interesse an der imposanten Maschine besonders groß. Nachdem jeder einmal die Leiter zum Roder hinauf- und wieder hinuntergeklettert war, ging es zum Feld. Sofort stürzten sich die kleinen Nachwuchsbauern voller Elan auf die Dämme, unter denen die Kartoffeln auf sie warteten, sodass die Betreuerinnen alle Hände voll zu tun hatten, alle beisammen zu halten.

Runge zeigte besonders ergiebige Stellen und erklärte allerhand Wissenswertes zu den verschiedenen Sorten und worin sie sich unterscheiden. Jede Knolle mit besonderer Form oder Größe wurde den Erwachsenen stolz präsentiert. Rasch waren die mitgebrachten Bollerwagen randvoll und es musste eine zusätzliche Knollen-Miete (ein Haufen am Feldrand als Zwischenlager) angelegt werden. Jedes Kind durfte einige Kartoffeln mit nach Hause nehmen, die restlichen wurden eingepackt, um sie in der Kindertagesstätte zu Pellkartoffeln, Kartoffelsuppe und anderen leckeren Spezialitäten zu verarbeiten.

Nach dem Gruppenfoto vor dem selbst zusammengetragenen Haufen in beachtlicher Größe ging es zurück zur Kindertagesstätte. Staubig, zufrieden und mit einem Berg Kartoffeln im Gepäck werden die Kinder diesen Tag wohl nicht so schnell vergessen.

Bereits seit einigen Jahren hilft die Kindertagesstätte „Thriburi“ bei der Kartoffelernte, sofern ein geeignetes Feld in der Nähe zur Verfügung steht. „Die Besuche der Kindertagesstätte haben bei uns schon Tradition und machen auch uns besonders viel Spaß“, erklärt auch Theo Runge seine Motivation, Kindern die Möglichkeit zu geben, die Erzeugung von Lebensmitteln hautnah und in direkter Nähe zu erleben. Neben dem Besuch auf dem Bauernhof lernen die Kinder von „Thriburi“ auch im Kartoffel- und Gemüsebeet der Tagesstätte, wo das Essen herkommt und welche Arbeit damit verbunden ist. Dazu gehört auch das gemeinsame wöchentliche Kochen.

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