Offizielle Amtseinführung von Pastor Schröder

Barnstorf behält sein Lächeln

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Superintendent Klaus Priesmeier (r.) führte Pastor Torben Schröder (2.v.r.) in die Pfarrstelle ein. Mit ihnen freuten sich die Kollegen Ilka Strehlow und Rainer Hoffmann. 

Barnstorf - Von Thomas Speckmann. Als Pastor Torben Schröder vor drei Jahren nach Barnstorf kam, wurde der Ort um ein Lächeln reicher. Dieses fröhliche Gesicht bleibt den Menschen weiter erhalten. In einem feierlichen Gottesdienst ist der Geistliche in sein Amt eingeführt worden. Er bekleidet nun ganz offiziell die zweite Pfarrstelle der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Veit.

„Ich freue mich, dass Sie hier bleiben“, erklärte ein Gemeindemitglied, als es die St.-Veit-Kirche verließ und dem Pastor die Hand schüttelte. Es folgten viele weitere persönliche Glück- und Segenswünsche nach dem Einführungsgottesdienst, der mit annähernd 300 Teilnehmern sehr gut besucht war. Die Pastoren Ilka Strehlow, zugleich Vorsitzende des Kirchenvorstands, und Rainer Hoffmann hatten ihren jungen Kollegen bei der Gestaltung der Predigt begleitet. Superintendent Klaus Priesmeier übernahm die Einsegnung, assistiert von Bruni Meier, Gerd Strathmann und Schröders Frau Sina.

In seiner Ansprache blickte der Superintendent auf die damalige Ordination zurück, der eine dreijährige Probezeit folgte, verbunden mit dem Auftrag, die Pfarrstelle neu zu versehen. Mit der Einführung werde dem Pastor die Stelle nun fest übertragen. „Der Verlobung folgt jetzt die Heirat“, zog Priesmeier einen Vergleich zur Ehe. Allerdings mit dem Unterschied, dass die Ordination lebenslang gelte, die Einführung hingegen nur so lange, wie Pastor und Gemeinde es wollten.

Nach dem Einführungsgottesdienst konnte Pastor Torben Schröder zahlreiche Glückwünsche aus der Kirchengemeinde entgegennehmen.

„Natürlich ist auch ein Stellenwechsel möglich. Davon wollen wir heute aber gar nicht reden, sondern uns freuen, dass Pastor Torben Schröder und die Kirchengemeinde Barnstorf meinen: ,Das ist gut so mit uns, und das soll jetzt erstmal so bleiben´“, sagte Priesmeier. Mit Blick auf die pfarramtliche Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden könnten sich auch die Drebberaner mitfreuen. Im Anschluss an den Gottesdienst zeigte sich Schröder überrascht von der positiven Resonanz in der Kirche und auch dem Zuspruch, den er in seiner bisherigen Zeit in Barnstorf erfahren habe. Für ihn seien die Reaktionen eine kleine Bestätigung, dass Gutes an Zwischenmenschlichem habe wachsen dürfen. „Das ist in meinem Beruf das Schönste, was man erleben kann“, sagte der Pastor.

Er sei sehr dankbar für die vergangenen drei Jahre, für viele Freundschaften und Kontakte, die sich in der fast 6.000 Mitglieder zählenden Kirchengemeinde ergeben hätten. Neben den Begegnungen mit den Menschen freue er sich über die sehr gute Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Mitarbeitern. Man verstehe und ergänze sich. Es sei ein fruchtbares Miteinander im Kirchenvorstand.

Was den 33-jährigen Theologen schon damals bei seinem Dienstantritt in Barnstorf beeindruckte, war das hohe Aufkommen an ehrenamtlichem Engagement. Etwa 160 Mitarbeiter würden für sich sprechen. Entsprechend vielseitig sei die Gemeinde mit ihren Gottesdiensten und Angeboten aufgestellt. Was ihm besonders am Herzen liege, sei die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Als besondere Herausforderung bezeichnet Schröder die soziale Arbeit, die gesellschaftlich angegangen werden müsse. Hier sei die Kirchengemeinde mit ihrem Auftrag sowie den Partnern vor Ort gefordert, sich zu engagieren, wie zum Beispiel ganz aktuell in der Flüchtlingsarbeit. Die Kirchengemeinde könne hier ihre Ressourcen anbieten. Neue Projekt seien bereits geplant.

Neben dem Beruf fühlt sich der gebürtige Tarmstedter mit seiner Frau Sina und den drei Kindern – der jüngste Sohn hat erst vor vier Monaten das Licht der Welt erblickt – auch privat angekommen. „Wir haben uns hier zu jedem Zeitpunkt willkommen gefühlt. Das ist eine gute Basis zum Bleiben“, so der Familienvater. Sie würden Barnstorf als ihren Ort ansehen, wo sie gemeinsam wirken und leben könnten.

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