Polizei bittet bei Fund: Abstand halten

Spaziergänger rettet zwei junge Seehunde in Bremerhaven

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Bremerhaven - Zwei mutterlose Jung-Seehunde sind dank aufmerksamer Spaziergänger am Sonntag in Bremerhaven gerettet worden. Die Heuler wurden zur Seehundstation nach Norddeich gebracht, teilte nun die Polizei mit.

Gegen 14 Uhr meldete sich ein Spaziergänger bei der Wasserschutzpolizei in Bremerhaven und erklärte den Beamten, dass er zwei mutterlose Heuler entdeckt hat. Die beiden Seehunde lagen hilflos am Weserufer Höhe Weddewarden.

Gemeinsam mit dem zuständigen Jagdaufseher wurden die Heuler eingefangen und zur Seehundstation gebracht. Die Polizei erklärt, der Anrufer habe sich in diesem Fall genau richtig verhalten. Beim Fund eines Heulers muss Abstand gehalten werden, außerdem muss dann die Seehundstation oder die Wasserschutzpolizei informiert werden.

Niedersachsens erster Heuler des Jahres, „Olli 9“, wurde Ende Mai auf der Nordseeinsel Wangerooge gefunden, auch er ist jetzt in Norddeich. Dort werden die Heuler zunächst von einem Tierarzt untersucht. Gefüttert werden sie mit Muttermilchersatz, später fressen sie ganze Fische. Nach 65 Tagen sind die Tiere fit genug, um wieder im Wattenmeer ausgesetzt zu werden.

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