Zufrieden mit dem Sicherheitskonzept

Freimarkt: Polizei zieht Zwischenbilanz

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Polizisten mitten im Freimarktstrubel auf der Bürgerweide. Offenbar greift das neue Sicherheitskonzept. 

Bremen - Mit Blick auf das neue Sicherheitskonzept hat die Polizei zur Halbzeit des Volksfests eine positive Zwischenbilanz gezogen. Man sei „zufrieden“, sagte ein Sprecher am Sonntag. Und fügte an: „Das neue Sicherheitskonzept greift, der Einsatz des Ordnungsdienstes wird positiv bewertet und Verstöße gegen die Marktordnung sind rückläufig.“

Wie berichtet, war auf der Bürgerweide unter anderem die Zahl der regulären Eingänge reduziert worden. An den Eingängen und Notausgängen stehen Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes. Die Polizei hat ihre Volksfest-Präsenz verstärkt. Auf einen Zaun wie beim Oktoberfest in München hat man in Bremen verzichtet.

Eine Folge der Maßnahmen ist offenbar, dass die Zahl der Verstöße gegen die Marktordnung sinkt. Der Polizeisprecher formulierte es so: „ Ein Grund hierfür dürfte der Einsatz des Sicherheitsdienstes sein.“ Und: „Die Zusammenarbeit mit der Polizei verläuft gut und stößt auf eine hohe Akzeptanz bei den Besuchern.“

Bisher seien drei Beleidigungen und eine „Nötigung auf sexuellen Grundlagen“ registriert worden, die aber „nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht im Zusammenhang stehen“. In drei Fällen hat die Polizei die Täter ermittelt. An den ersten Freimarktstagen wurden zudem in etlichen Fällen Halteverbote ignoriert und Rettungswege blockiert – wir berichteten.

Auch Ärger an der Garderobe beschäftigt die Polizei mitunter. Der Sprecher nannte ein Beispiel: „Am Eröffnungstag wurden in einem Festzelt mehr Jacken angenommen, als Garderobenmarken vorhanden waren. Hier kam es bei der nächtlichen Ausgabe zu tumultartigen Szenen.“ Die Einsatzkräfte schlichteten und sorgten dann „für einen geregelten Ablauf“.

Ein 38 Jahre alter Mann war unterdessen „mit sehr viel Bargeld“ auf den Freimarkt gegangen, weil er nach dem Volksfest-Besuch ein Auto kaufen wollte. Schlau war das nicht. „Taschendiebe zogen ihm das Kuvert aus der Gesäßtasche.“

Da war das Geld fürs Auto weg. Die Polizei rät Besuchern, so wenig Geld und Wertsachen wie nötig mitzunehmen und diese „in verschlossenen Taschen eng am Körper“ zu tragen. 

kuz

So fröhlich-friedlich feierten die Besucher am zweiten Wochenende auf dem Bremer Freimarkt: 

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