Comedian Matthias Jung im Kultursalon

Die wundersame Welt der Teenies

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Im Zentrum des Wahnsinns: Matthias Jung beschäftigt sich mit dem Thema Pubertät.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Ja, ja, die Pubertät. Selfie-Wahn, „Youtube“-Starkult, Online-Abhängigkeit. Themen für die (betroffenen) Familien. Themen aber auch fürs Kabarett, meint der unerschrockene Comedian Matthias Jung, dessen Name ja auch gut zum Thema passt. Titel seines Pubertäts-Programms: „Generation Teenietus – Pfeifen ohne Ende?!“ Jung präsentiert das Programm jetzt in Bremen – im Kultursalon der Gewoba an der Emil-Sommer-Straße in der Vahr. Termin: Donnerstag, 10. November. Beginn ist um 20 Uhr.

„Die Welt der Teenager ist vielen Erwachsenen zumindest in Teilen suspekt bis unverständlich“, heißt es in einer Ankündigung. Matthias Jung würde da gerne helfen: Der studierte Diplom-Pädagoge „nimmt sein Publikum mit auf eine Reise ins Unbekannte“ – in die Welt der Jugendlichen und Teenager eben.

Jung habe die „Generation Teenietus“ genau beobachtet und alle wichtigen Informationen für die ahnungslosen Erwachsenen zusammengetragen, so eine Gewoba-Sprecherin. „Er erklärt ihre Verhaltensweisen und gibt lehrreiche Tipps und Tricks, wie man mit Humor die Pubertät übersteht. Das ist Spaßpädagogik für die ganze Familie, faktenreich und äußerst unterhaltsam.“

Nach seinem Pädagogikstudium arbeitete Jung als Autor für Fernsehsendungen wie „Sieben Tage, sieben Köpfe“, „TV total“ und die „heute show“. 2005 legte er los mit seiner Bühnenkarriere. 2013 erschien sein erstes Buch „Meine erste Ampel – ein Stadtführer für Landeier”. Im vergangenen Jahr erschien Jungs erste CD „Der Urlaubschecker“.

Karten für seinen Auftritt im Gewoba-Kultursalon kosten zehn Euro.

Öle und ihre kulinarischen Liebhaber

Pasta, Pesto, Vino. . . die italienische Küche hat hierzulande viele Freunde. Das war allerdings mal anders. Es gab Zeiten, da wusste man nicht so recht, wie man diese langen Dinger – Spaghetti – unfallfrei essen sollte. Und es war gar von der „Ölkrankheit“ die Rede, denn Olivenöl galt als gesundheitsschädlich. Noch in den 60er Jahren musste der „Baedeker“ Italienreisenden erklären, dass Brokkoli ein „grüner Blumenkohl“ und Pizza ein „belegtes Fladenbrot“ sei.

Wann und wie kam es dennoch zum Siegeszug der italienischen Küche? Darum geht es in einem Vortrag der „Società Dante Alighieri“, sprich: der Deutsch-Italienischen Gesellschaft zu Bremen. Der Italien-Liebhaber und -Kenner Professor Dieter Richter lädt in der Villa Ichon (Goetheplatz 4) zu einem „kulinarisch-historischen Streifzug“ unter dem Titel „Al dente! Wie die Deutschen gelernt haben, italienisch zu essen“. Richters Vortrag beginnt am Donnerstag, 3. November, um 19 Uhr. Eintritt: sieben Euro.

Öle und ihre künstlerische Wirkung

„Öle und ihre Wirkung“ – damit beschäftigt sich auch der Bremer Künstler Jub Mönster, der für seine Wandbilder ebenso bekannt ist wie für seine virtuosen Kugelschreiber-Kompositionen.

„Öle und ihre Wirkung“ – das ist der Titel einer Ausstellung mit Arbeiten Mönsters, die am Donnerstag um 18 Uhr im CDU-Haus (Am Wall 135) eröffnet wird. Bis Ende Januar 2017 ist die Schau dort dann, wie es heißt, „zu den Bürozeiten (montags bis donnerstags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr, freitags bis 16 Uhr) „kostenfrei und ohne Anmeldung“ zu sehen. Präsentiert werden Zeichnungen und Ölgemälde.

Mönsters Bilder, so eine Vorschau, „erzählen Geschichten, wecken Erinnerungen, die längst vergessen schienen“. Und weiter: „Seine Figuren, die er in vorhandene Ölgemälde malt, wirken verloren, wie in die Landschaft hineingeworfen, aber nie deplatziert. Der Blick auf seine Bilder wirft Fragen auf. Fragen, die man meidet. Antworten, die man trotzdem gerne hören möchte.“

Mehr Informationen gibt es auf: 

www.gewoba.de/kultursalon

www.benvenuti-italia.de

www.fraktion.cdu-bremen.de

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