„Fisch   & Feines“, „Reiselust“ und „Caravan“

Drei Messen in einem Paket

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Schon in den ersten Messestunden herrschte bei „Fisch & Feines“, „Reiselust“ und „Caravan“ großer Andrang.

Bremen - Von Jörg Esser. Insektenlutscher als Energieriegel? Wer es mag. Folke Dammann und sein Team von „Snack-Insects“ jedenfalls servieren noch bis Sonntag auf der „Fisch & Feines“ im Bremer Messezentrum Drinks, Lutscher, Häppchen und Dschungelade aus Mehlwürmen, Heuschrecken und Grillen. „Insekten-Food ist ein neuer Trend“, erfährt der Besucher. Nun ja. „Das Geschäft brummt“, sagt Dammann.

Herbstzeit ist Messezeit. Und in Bremen ist wieder der bewährte Dreierpack aus „Fisch   & Feines“, „Reiselust“ und „Caravan“ geschnürt worden. Noch bis Sonntag stehen die Messehallen im „Zeichen von Unternehmungs- und Abenteuerlust“, heißt es. Und: „Genießer kommen auf ihre Kosten.“

Aussteller und Messemacher unterscheiden unter anderem zwei große Gruppen von Besuchern. Da gibt es die zielgerichten Käufer, die eigentlich wissen, was sie wollen und auf der Messe den Ausstellerrabatt nutzen oder ein Geschäft anbahnen wollen. Und es gibt eine große Gruppe von Leuten, die Anregungen sammeln oder sich einfach „durch die Hallen schlemmen“.

Neuer „Pep“ von Tabbert stößt auf großes Interesse

Und so laufen schon in den ersten Messestunden konkrete Verkaufsgespräche – vor allem an den Ständen der Caravan- und Reisemobilhändler. Der neue „Pep“ von Tabbert stößt offensichtlich auf großes Interesse. Der „T@b“, die „Knutschkugel“ unter den Caravans, ist als Modell „Metropolis“ in schickem Design auf dem Markt. „Für den T@b gibt es eine fette Fangemeinde“, erfährt der Chronist. Derweil schaut eine junge Frau ins Innere des kleinen Wohnwagens und sagt: „Das ist ja niedlich, das Ding.“

Die großen Wohnmobile wirken hingegen, als könnten sie die „Knutschkugel“ verschlucken. In den verschiedenen Modellen des „Morelo Palace“ ist der Abstellplatz für einen Kleinwagen eingebaut – vom Smart bis zum Mini-Cooper. Kostenpunkt: von 250.000 bis etwas mehr als 300.000 Euro. „Darf ich Ihnen helfen?“, wird ein Pärchen gefragt. Die messetypische Antwort folgt prompt: „Noch nicht. Wir gucken uns mal durch.“

„Reiselust“ mit 286 Ausstellern

Weiter geht’s von den Caravan-Hallen 5 bis  7 in Halle 4 zur „Reiselust“. Und siehe da: Der Preisvergleich lohnt sich. Wer sich einen „Palace“ kauft, könnte fast sechs 126-tägige Kreuzfahrten auf der „Queen Elizabeth“ buchen – in der Suite kostet die pro Person 52.000  Euro. Das heißt: Die Reederei „Cunard“ bietet ja noch einen Messerabatt von drei Prozent.

286 Aussteller sind auf der „Reiselust“ dabei – und haben Schlittenhunde-Rundreisen, Ferienhäuser in Dänemark, Trips nach Island und auf die Faröer-Inseln, Reisen in afrikanische Nationalparks, Radtouren auf Kuba, Mountainbike-Rallyes durch Mazedonien und Golf-Urlaub an der Ostsee im Gepäck. Partnerland der Messe ist in diesem Jahr Sri Lanka.

Insekten-Snacks und Street-Food

Bleibt die „Fisch & Feines“ mit den Insekten-Snacks und weiteren 220 Ausstellern in den Hallen 1 bis 3 sowie auf dem Freigelände, wo „Street-Food“ serviert wird. „Beste Biere“ verspricht ein „Craft Beer Event“. Es geht auch hochprozentiger. Biowein, Naturwein, jede Menge Obstbrände, hochpreisiger Whisky. Und „Schnaps wie zu Zeiten der Prohibition in den USA“. Eine Berliner Brennerei verkauft einen Kornbrand in Einmachgläsern – „O’Donnel Moonshine“. Und sonst? Worpsweder Bonschen gibt es. Und Krabben. Und viel Fisch. Bierkäse aus Tirol wird angeboten. Mit 15  Prozent Fettgehalt. Schwäbische Maultaschen. Und Sellerie-Pommes mit Petersilien-Ketchup. Na dann.

- „Caravan“, „Reiselust“ und „Fisch & Feines“ haben auch am Sonnabend und am Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet einmal neun Euro.

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