Comics aus Kenia in der Zentralbibliothek

Wild und wundersam

„Eine lebendige und aktive Szene“: Comics aus Kenia sind demnächst in der Zentralbibliothek zu sehen. Die Ausstellung wird am 6. September eröffnet. - Foto: Kulturnetz

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Comics – ein weltumspannendes Medium, eine weltumspannende Kunstform. Comics aus Afrika zum Beispiel sind demnächst in einer Ausstellung zu sehen, die der Bremer Verein Kulturnetz, das Goethe-Institut Kenia, die Stadtbibliothek und der panafrikanische Verein gemeinsam vorbereiten und präsentieren. Sie wird am Dienstag, 6. September, um 18 Uhr im Altbauring der Zentralbibliothek (Am Wall 201, früheres Polizeihaus) eröffnet. Eintritt: frei.

„Die Ausstellung ,Ink & Pixels‘ bietet einen umfassenden Überblick über die kenianische Comic-Szene“, heißt es in einer Ankündigung. „Sie soll helfen, den Blick in Deutschland zu verändern, in dem ,Afrika‘ gerne als Chiffre für Krankheit, Krieg und Krisen gesehen wird. Stattdessen soll eine eigenständige nationale Comic-Kultur präsentiert werden, die ihre eigene Geschichte und Protagonisten hat.“

Projektleiter Gregor Straube (Kulturnetz) spricht von der „wilden und wundersamen Geschichte des kenianischen Comics“ – und zitiert damit den Untertitel der Schau. Straube und der kenianische Comic-Zeichner Paul „Maddo“ Kelemba kommen zur Eröffnung.

Die ursprünglich vom Goethe-Institut Kenia ausgerichtete Ausstellung wurde von Chief Nyamweya und Kimani wa Wanjiru kuratiert und im vergangenen Jahr in Nairobi präsentiert. „Sie beschränkt sich nicht auf einen historischen Rückblick, sondern richtet auch einen Blick auf das aktuelle Comic-Geschehen in Kenia und zeigt eine lebendige und aktive Szene“, heißt es in der Bibliothek.

Neben der Vernissage ist ein Comic-Workshop für Jegendliche mit Paul „Maddo“ Kelemba geplant. Außerdem gibt es eine öffentliche Führung mit Kelemba – sie beginnt am Sonnabend, 10. September, um 14 Uhr. Dabei wird er Einblicke in die jeweiligen Comic-Kulturen und seine langjährigen Erfahrungen als Comic-Künstler, Karikaturist und politischer Kommentator in Kenia geben. Die Ausstellung ist bis zum 8. Oktober zu sehen.

Stadtmeisterschaften im „Streetdance“

Vom Comic zu einer weiteren populären Ausdrucksform – zum Tanz. Die ersten offenen Bremer Stadtmeisterschaften im „Streetdance“ stehen an. Am Sonnabend, 20. August, um ganz genau zu sein. Gesucht werden „die besten Tänzerinnen und Tänzer aus dem Raum Bremen und Umgebung“, heißt es mit einer tänzerischen Verbeugung vor beiden Geschlechtern. Der Begriff „Umgebung“ darf indessen ruhig etwas weiter gefasst werden: Tänzer aus ganz Deutschland können an der offenen Meisterschaft teilnehmen.

Egal, ob sie in einer Tanzschule, im Sportverein, im Jugendzentrum oder einfach nur privat trainieren. „Jeder kann mitmachen, alle sind willkommen“, sagen die Organisatoren. Um 11 Uhr beginnen Registrierung und Einlass, ab 12.15 Uhr geht es dann los mit den Stadtmeisterschaften. Voraussichtliches Ende ist um 19 Uhr. Die Startgebühr beträgt acht Euro pro Person – unabhängig davon, für wie viele Starts man sich anmeldet. Der Eintritt für Gäste beträgt ebenfalls acht Euro.

Anmeldungen sind für die folgenden Styles möglich: Hip-Hop, Hip-Hop (Battle), Video-Clip (Disco-Dance), Dancehall, Breakdance (Battle) und Electric Boogie (Battle). Die Teilnehmer können sich als Solotänzer, Duos oder auch als Gruppen anmelden. Die Stadtmeisterschaft wird von der „Street Dance Factory“ organisiert. Der Austragungsort ist die Tanzschule von Ines und Alexey Cordero López an der Theodorstraße 13a – im Gebäude der „Union-Brauerei“ in Walle.

Ach, noch etwas Organisatorisches: Der Anmeldeschluss ist am Sonntag, 14. August. Möglich sind Anmeldungen unter der Adresse www.streetdancefactory.de/kalender/stm-bremen.

„Oakfish“ auf der Terrasse

Wer nicht tanzen möchte, sonder lieber Musik zuhört und Musikern zuschaut, der ist, keine Frage, im Konzert richtig. In der Reihe „Swissôtel Unplugged“ zum Beispiel tritt erstmals das Duo „Oakfish“ auf – im „Viccos“, der Außenterrasse des Hotels am Loriotplatz. Termin: Mittwoch, 17. August. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Unter dem Namen „Oakfish“ präsentieren Kerstin Burlage und Andreas Bäuml Klassiker aus Jazz, Pop und Soul, so ein Hotelsprecher. Der Gitarrist und die Sängerin nehmen sich ausschließlich „persönliche Lieblings-Songs vor, um sie neu zu entdecken“ – „intensiv und stets mit eigener Note“, wie es heißt. Der Bogen ist recht weit gespannt, er reicht von Rickie Lee Jones bis Kate Bush, von Marvin Gaye bis Nick Drake. „Das klingt mal zart, mal kraftvoll, mal groovy – auf jeden Fall aber immer erfrischend anders“, so der Sprecher weiter.

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