Konzert im Musicaltheater

Chris de Burgh: Weltstar ganz intim

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Am 15. Juli gastiert Chris de Burgh für ein Unplugged-Konzert mit seinem Keyboarder Nigel Hopkinsim Bremer Musicaltheater.

Bremen - 45 Millionen verkaufte Alben, randvolle Konzerthäuser, Hits von Weltruhm: Chris de Burgh kann man getrost zu den absoluten Stars der Musikbranche zählen. Jetzt kommt der Ire nach Bremen und gibt nach 2015 sein zweites Konzert im Musicaltheater. Und das hat einen ganz einfachen Grund: die intime Atmosphäre, wie Veranstalter Jan Trautmann berichtet.

Februar 2015, das Musicaltheater ist ausverkauft, Roger Hodgson (Supertramp) und sein Keyboarder sorgen für einen unvergesslichen Abend. Und das nicht nur beim Publikum, auch bei den beiden Künstlern hinterließ die besondere Stimmung einen bleibenden Eindruck. Für Trautmann war klar: Das Konzept der intimen Konzerte hat Erfolg. Und diese Atmosphäre will er jetzt auch mit Chris de Burgh an den Richtweg holen. Dem Iren hat es offenbar April 2015 gemeinsam mit seiner Band im Musicaltheater so gut gefallen, dass er ausdrücklich wieder hier spielen wollte, erzählt Jan Trautmann von „Bremen Events & Concerts“, der das Konzert am Freitag, 15. Juli, 20 Uhr, organsiert.

„Das muss schon was heißen“, sagt Trautmann und erklärt das Konzept hinter der Show. „Viele haben vielleicht schon zehn Konzerte von ihm gesehen, aber so, wie jetzt am 15. Juli, haben das nur die wenigsten.“ Trat der 67-Jährige im vergangenen Jahr noch mit Band auf, spielt er dieses Jahr nur mit seinem Keyboarder und Musical-Director Nigel Hopkins. Die beiden vereint mehr als 30 Jahre gemeinsames Musizieren und eine innige Freundschaft, so Trautmann. „Nigel ist der engste Musiker aus der Band.“ Anders als bei üblichen Konzerten mit kompletter Band werden die beiden in diesem Jahr eher „weiche Instrumente“ wie Akustikgitarre und Keyboard benutzen – kein Schlagzeug, keine elektronisch verstärkten Gitarren kommen zum Einsatz. Hits wie „Missing You“ oder „Lady in Red“ würden so eine „sehr persönliche, akustische Visitenkarte des Künstlers“ darstellen. Trautmann: „Innerhalb von sechs Wochen sind mehr als 1 000 Karten über den Tresen gegangen.“ Er rechnet damit, dass das Musicaltheater mit gut 1 400 Zuschauern ausverkauft sein wird. Und noch etwas ist besonders an diesem Abend: Zur einzigartigen Unplugged-Show gesellen sich Songs von de Burghs erst im September erscheinenden neuen CD, sagt Trautmann, der für solche außergewöhnlichen Konzerte ein Händchen hat. Vor einem Jahr holte er Weltstar Anastacia für ein großartiges Konzert mit den Bremer Philharmonikern ins Musicaltheater. „Ein Theaterkonzert kannst Du nicht vergleichen. Das wird der Hit“, ist der Bremer Konzertveranstalter überzeugt. Es gibt noch etwa 200 Tickets. Sie sind unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung erhältlich (ab 57 Euro).

ko/gn

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