Saftmanufaktur „Pressgut” setzt auf frische Säfte mit außergewöhnlichen Zutaten

Unschlagbar gesund und lecker

Thomas Bicheler und Astrid Beck haben „Pressgut“ vor gut einem Jahr eröffnet und ernten von ihren Kunden durchweg positive Resonanz. - Foto: Seegers

Bremen - Von Nina Seegers. Zugegeben: Für diejenigen, die ihren Orangensaft im Tetrapack ganz herkömmlich im Supermarkt kaufen, klingen die frisch gepressten Säfte auf der Getränkekarte bei „Pressgut” geradezu exotisch. Der Mix aus Früchten, Gemüse, Gewürzen, Löwenzahn und Brennnessel ist aber nicht nur extrem gesund, sondern obendrein unfassbar lecker.

„Grün I” zum Beispiel besteht aus Apfel, Spinat, Gurke, Fenchel, Ananas und Löwenzahn. „Grün IV” beinhaltet Apfel, Gurke, Ananas, Grünkohl, Zitrone und Minze. „Grünkohl ist, wenn er roh ist, unschlagbar gesund”, erklärt Thomas Bicheler. Wer es etwas süßer mag, hat die Wahl zwischen diversen selbstgemachten Limonaden oder Getränken wie „Mandel I”, der aus Biomandeln, Rohkakao, Agavendicksaft und Wasser besteht. 

Bicheler, Koch aus der Spitzengastronomie, und seine Ehefrau Astrid Beck, Personal-Fitness-Trainerin, haben die Saftmanufaktur vor gut einem Jahr eröffnet. „Pressgut” befindet sich in der Sankt-Jürgen-Straße gleich gegenüber dem Klinikum Bremen Mitte. Durch die großen Fenster dringt viel Licht ins Innere. Frische Kräuter, Schnittblumen und in einem hellen Mintgrün getünchte Wände erfüllen den Raum mit Frische. Neben den kleinen Tischen am Fenster wirkt der große massive Holztisch in der Mitte des Lokals besonders einladend.

Thomas Bicheler begrüßt einen Stammkunden und klopft ihm herzlich auf den Rücken. „Na, wie gehts? Salat? … Mit frischen Steinpilzen?”. Der Kunde nickt lachend, als würde sich die Frage erübrigen, hält mit dem Ladeninhaber einen kurzen Schnack und sucht sich einen Platz an einem der Tische draußen vor dem Laden unter der Markise. Bei „Pressgut” kann man eben nicht nur gesund trinken, sondern auch essen. Salate, Süßkartoffel-Kokos-Suppe oder Blumenkohl-Curry-Suppe, Rohkosttörtchen und sogenannte Energiebällchen stehen da unter anderem auf der Speisekarte.

„Ich arbeite ausschließlich mit regionalen und saisonalen Produkten und stelle alles selbst her”, erklärt Bicheler, als er das selbstgemachte Dressing über die frischen Salatblätter mit Zitronenbasilikum, Amarant und Süßdolde träufelt.

Bicheler und Beck sind seit der Eröffnung von „Pressgut” auf viel Zuspruch und durchweg positive Resonanz gestoßen. Trotzdem: Gerade jetzt in der Anfangszeit sind sie darauf angewiesen, so viel wie möglich für die Saftmanufaktur zu werben. Schließlich waren die Investitionskosten in das Geschäft kein Pappenstiel. Allein die Hydraulikpresse aus den USA hat rund 22.000 Euro gekostet. 

„Ich bin daher nach Ladenschluss häufig auf Veranstaltungen mit einem Stand vertreten, wo die Leute die Säfte unverbindlich kosten und gegebenfalls kaufen können”, erzählt Bicheler. Als nächstes steht zum Beispiel das Apfelfest in Wilstedt am Sonntag, 25. September, an. Sonnabends ist er immer auf dem Findorffer Wochenmarkt anzutreffen. „Dann muss ich morgens um 2.30 Uhr hier im Laden die Säfte frisch herstellen, bevor ich zum Markt fahre”, sagt er lächelnd. Unterschiedliche Saftpakete können übrigens auch über die Website bestellt werden. Gegen einen Aufpreis werden sie auch zu den Kunden nach Hause geliefert.

www.press-gut.de

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