Student und Senior treten gemeinsam auf

Rezitation und Laute

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Leidenschaft für Lyrik und Musik: Sergio Coto-Blanco und Heinz Wilke.

Von Thomas Kuzaj. Musik: Senior und Student in einem gemeinsamen Programm – eine Kombination, die sich jetzt in einem Haus der Bremer Heimstiftung ergeben hat. „Wir haben uns gesucht und gefunden, weil Sergio meine Leidenschaft für Lyrik teilt und ich die seine für Musik“, sagt der frühere Sänger und Schauspieler Heinz Wilke, der im Stadtteilhaus St. Remberti lebt. Sergio, das ist der Student Sergio Coto-Blanco. Gemeinsam präsentieren die beiden ein Programm, wie es in früheren Zeiten auch bei Hofe gegeben worden ist.

Musik: Senior und Student in einem gemeinsamen Programm – eine Kombination, die sich jetzt in einem Haus der Bremer Heimstiftung ergeben hat. „Wir haben uns gesucht und gefunden, weil Sergio meine Leidenschaft für Lyrik teilt und ich die seine für Musik“, sagt der frühere Sänger und Schauspieler Heinz Wilke, der im Stadtteilhaus St. Remberti lebt. Sergio, das ist der Student Sergio Coto-Blanco. Gemeinsam präsentieren die beiden ein Programm, wie es in früheren Zeiten auch bei Hofe gegeben worden ist.

Sprechgesang zu den Klängen der Laute – das war einst in Adelskreisen eine beliebte Form der Unterhaltung. Jetzt kommen die Bewohner des Stadtteilhauses St. Remberti regelmäßig in diesen literarisch-musikalischen Genuss. Während Wilke, fast 80, romantische wie dramatische Gedichte von Goethe, Rilke und anderen in Sprechgesang rezitiert, begleitet ihn der Costa Ricaner Coto-Blanco mit selbstkomponierten Melodien auf der Laute. Der junge Mann studiert „Alte Musik“ an der Hochschule für Künste und gibt häufiger Konzerte im Stadtteilhaus. So kam er dann auch mit Wilke ins Gespräch. Eine Erkrankung machte aus Wilkes einstiger Tenorstimme einen Bass-Bariton. Die tiefe Lage kommt ihm bei den Auftritten mit Coto-Blanco nun zugute.

Ihr Programm entwickeln Senior und Student gemeinsam – gern bei einem guten Glas Wein. Wenn die beiden im Stadtteilhaus St. Remberti auftreten, sind auch externe Gäste willkommen. Weitere Informationen und Termine bei Hausleiterin Christina Middelberg unter der Nummer 0421/3602-110.

Engagement: Vom 31. Juli bis zum 2. August dauert die nunmehr 17. Ausgabe des „Festivals Maritim“ in Vegesack – wir berichteten. Ein überregional interessantes Spektakel, das auch etliche Besucher nach Bremen lockt. So gibt die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) denn auch 50000 Euro dazu. Aber wird das immer so bleiben?

Das weiß man nicht in einem Haushaltsnotlageland. Und so haben die Festival-Organisatoren um Fritz Rapp vom Vegesack-Marketing sich etwas Neues einfallen lassen. Es gibt jetzt einen Förderverein für das „Festival Maritim“.

Der Erhalt des Festivals und „die Pflege des maritimen musikalischen Kulturgutes“ sind die wesentlichen Aufgaben des Fördervereins, heißt es in Vegesack. Mindesbeitrag: 15 Euro pro Jahr. An den Festivaltagen sollen nun Werbeflyer für den Förderverein verteilt werden. Rapp und sein Team hoffen auf viele Mitglieder.

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