Schwester feiert Diamantenes Jubiläum

Gottesdienst und Empfang

Schwester Regulinde Besten feiert ihr Diamantenes Ordensjubiläum. - Foto: Höhns

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Diamantenes Ordensjubiläum – dieses Fest hat Schwester Regulinde Besten jetzt gefeiert. Und zwar im Mutterhaus der Thuiner Franziskanerinnen in Thuine (Emsland). „Am 1. November wird in Bremen nachgefeiert“, sagt Katholiken-Sprecherin Dr. Martina Höhns. „Mit einem Abendgottesdienst am Hochfest Allerheiligen um 18 Uhr in der Propsteikirche St. Johann und einem anschließenden Empfang im ,Atrium Kirche‘ an der Hohen Straße 7 im Schnoor.“

Schwester Regulinde wurde 1933 auf einem Bauernhof in Altendorf-Ulfkotte – heute ein Stadtteil von Dorsten bei Recklinghausen – geboren. Als sechstes und jüngstes Kind erlebte sie eine behütete Kindheit, die aber bald von Kriegserlebnissen überschattet wurde. „Ich wurde während des Zweiten Weltkrieges eingeschult. Und das hat den Unterricht ziemlich beeinträchtigt“, wird die 83-Jährige zitiert.

Angesprochen vom Ordensleben

Als sie mit 15 Jahren aus der Schule kam, lernte sie über eine Anstellung in der Küche der Georgsvilla in Bad Pyrmont die Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Thuine kennen. „Ich habe gemerkt, dass mich das Ordensleben anspricht. Ein Leben ganz für Gott, das war es, was ich wollte“, so Schwester Regulinde heute. Mit 20 Jahren ist sie in den Orden eingetreten und hat 1956 ihre Ordensgelübde abgelegt. „Diesen Schritt hat sie bis heute nicht bereut“, berichtet Katholiken-Sprecherin Höhns weiter.

In der Ordensgemeinschaft hat sie eine Ausbildung zur Hauswirtschaftsleiterin in Paderborn und eine Ausbildung zur Diätassistentin in Harderberg bei Osnabrück absolviert. Mehr als 48 Jahre hat sie dann die Klinikküche im Elisabeth-Krankenhaus in Thuine geleitet.

Seit 2006, seit nunmehr zehn Jahren also, lebt Schwester Regulinde jetzt in Bremen – eben im Konvent der Thuiner Franziskanerinnen im Schnoor. „Nach der langen Zeit mit sehr viel Arbeit und Verantwortung in der Krankenhausküche sehnte sie sich nach mehr Zeit für das Gebet“, so Sprecherin Höhns.

Diese Zeit habe Schwester Regulinde nun in Bremen gefunden. „Und doch bleibt ihr noch genügend Zeit, um als ,gute Seele‘ ehrenamtlich im ,Atrium Kirche‘ mitzuarbeiten, ihre Mitschwestern Schwester Francis, Schwester Judith und Schwester Patrick gesund und abwechslungsreich zu bekochen und ein offenes Ohr und ein Lächeln für alle Menschen zu haben.“

Bremer Autorin schreibt Worpswede-Roman

„Im Sommer kommen die Fliegen“, so heißt der neue Roman der Bremer Schriftstellerin Betty Kolodzy („Istanbul Walking“, „Lux und Leben“). Für das Buch hat sie das Aufenthaltsstipendium des Bremer Literaturkontors in den Künstlerhäusern Worpswede bekommen. „Im Sommer kommen die Fliegen“ (Verlag: Michason und May, Frankfurt) ist ein Worpswede-Roman, in dem die Autorin eine schräg-skurrile Geschichte erzählt.

Im Zentrum des Geschehens steht ein Archivar, der zur Erholung in das Künstlerdorf kommt, dort aber keine Erholung findet. Denn im Moor ist buchstäblich der Teufel los.

Wenn die Wirtin unheimlich wird

Und auch die Zimmerwirtin wird dem Protagonisten schließlich so unheimlich, dass er die Flucht ergreift – die Flucht in eine verteufelt phantastische Welt: „Der Teufel ist ein hölzerner Gesell, der neben einer Touristenschautafel lehnt, braun von den Hörnern bis zum Huf. Beneidenswert lässig steht er da und lacht dich an“, heißt es bei Kolodzy. Ihr Buch (204 Seiten, Preis: 14,90 Euro) erscheint am Donnerstag, 20. Oktober.

Tags zuvor – sprich: morgen, Mittwoch – stellt Betty Kolodzy ihren Worpswede-Roman in Bremen vor. Ihre Lesung beginnt um 20 Uhr im Café „Ambiente“ (Osterdeich 69).

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