„Gault & Millau“: Top-Noten für Bremer Lokale

16 Punkte gehen an den Loriotplatz

Jamón Serrano, Chorizo, Cortado: Carlos Martinez hat in der Innenstadt die spanische Bar „Muchos Más“ eröffnet. - Foto: Schwarz

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Hat‘s geschmeckt? Den Kritikern durchaus. In der neuen Ausgabe des Restaurantführers „Gault & Millau“ jedenfalls gibt‘s Top-Bewertungen auch für Bremer und Bremer havener Lokale.

Das beste Restaurant in Bremen ist nach Ansicht des „Gault & Millau“ nach wie vor „Grashoffs Bistro“ (Loriotplatz) von Christian Wichtrup mit 16 Punkten.

15 Punkte bekam Stefan Ladenberger vom „Kleinen Lokal“ im Viertel. Erstmals 14 Punkte erreichte Christian Müller vom „Pier 6“ in Bremerhaven. Die gleiche Punktzahl erreichte wieder das „Topaz“ von Henner Fischer in der Bremer Innenstadt.

Spanien liegt jetzt am Wall

Carlos Martinez ist vor drei Jahren – im Rahmen seines Studiums – aus dem sonnigen Valencia nach Bremen gekommen. Und ist nach dem Studium an der Weser geblieben, obwohl es hier ja manchmal auch etwas weniger sonnig ist.

Dafür hat Martinez nun ein Stück Spanien in Bremen geschaffen. Am Wall 135 – unterhalb der Bremer CDU-Zentrale – eröffnete er die spanische Bar „Muchos Más“. Mit Wandfliesen aus der Heimat, spanischer Atmosphäre und vor allem mit spanischer Küche. Jamón Serrano, Chorizo und Queso Manchego sind ebenso zu haben wie Montaditos – das sind kleine, mit Leckereien belegte Brötchen. Spanische Kaffeespezialitäten wie Cortado und Bombón gibt es natürlich ebenfalls.

Das Konzept des Lokals ist rustikal und großstädtisch zugleich: „Im ,Muchos Más‘ schreibt man seine Bestellung auf einen Zettel, bringt ihn zur Bar, nimmt sein Getränk mit zum Platz und wartet, bis man zur Essensausgabe gerufen wird.“

Live-Musik, Burger und Jambalaya

Zum Konzert von Megan Burtt werden Gerichte aus der Heimat der Sängerin serviert. - Foto: Shervin Lainez

In der Netzwerk-Reihe „Songs and Whispers“ gibt es jetzt auch „Songs and Whispers Fine Dining“ – sprich: zum Konzert werden Speisen aus der Heimat der Musiker angeboten. Am Donnerstag, 17. November, zum Beispiel Gerichte aus der Heimat der amerikanischen Künstlerin Megan Burtt.

„Colorado ist nicht gerade bekannt für eigene kulinarische Kreationen. Vielmehr bedienen wir uns an mexikanischen oder asiatischen Einflüssen – Internationales zu kochen, können wir ganz gut, denke ich“, sagt die US-Sängerin mit einem Augenzwinkern über die Küche ihres Heimatlandes.

So können sich die Konzertbesucher am Donnerstag auf Burger, Chicken Masala und den karibischen Eintopf Jambalaya freuen – und natürlich auf die Musik. Beginn: 20 Uhr. Ort des Geschehens: „Zum Kuhhirten“ (Nähe Werdersee, Neustadt).

Burtts drittes Album „The Bargain“ ist inspiriert von einer Reise nach Mississippi, bei der die Künstlerin die Wurzeln der amerikanischen Blues-Musik entdeckt hat.

Country-Klänge im Swissôtel

Country aus Norddeutschland – nein, nicht von „Truck Stop“ soll hier die Rede sein, sondern von der (ebenfalls) norddeutschen (und vor allem: in gewisser Weise zeitgenössischen) Country-Band „Rodeo“. Sie tritt jetzt in der Reihe „Swissôtel Unplugged“ in dem Hotel am Hillmannplatz auf.

Die vier (auch in anderen Zusammenhängen) bühnenerfahrenen Lasso-Helden von der Waterkant spielen Country-Klassiker, Southern-Rock-Hymnen und Oldies. Ihr Auftritt beginnt am Donnerstag, 24. November, um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, sagte ein Hotelsprecher.

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