Service-App „Foodninja“ setzt auf Online-Tischreservierungen und Vorbestellungen

„Pause stressfrei genießen“

„Foodninja“ heißt eine neue Service-App made in Bremen, mit der Kunden ihr Essen in den jeweiligen Restaurants für einen bestimmten Zeitpunkt vorbestellen und sogar im Voraus bezahlen können. - Foto: Esser

Bremen - Von Jörg Esser. In der Mittagspause ist die Zeit knapp bemessen. Jede Minute zählt. Logistik ist alles. Wer vorausschauend plant, ist im Vorteil. Und dabei hilft jetzt das Bremer Startup „Foodninja“ mit einer neuen Gastro-App. Diese ist auf die Bereiche Online-Tischreservierung, Vorbestellungen und Abhol- service spezialisiert.

Hinter „Foodninja“ stehen das GOP-Varietétheater Bremen und das im Mai 2012 gegründete Bremer Softwareunternehmen „28 Apps“. Als schmackhafte Zutaten für die Gastro-App preisen die Macher ein „ausgefallenes, innovative Konzept, zwei erfahren Gastro-Experten und Softwareentwickler sowie ein Netz verschiedener Restaurants“. Der Bestellvorgang auf der Online- und Mobilplattform sei durch eine „übersichtliche Auflistung aller registrierten Restaurants mit ihrem jeweiligen Speisenangebot sehr einfach strukturiert“, heißt es.

Der „Foodninja“-Service ist derzeit ausschließlich als App für Android- und iOS-Geräte verfügbar. Die App ist sowohl im Google-Playstore als auch im Apple-Appstore unter dem Suchbegriff „Foodninja“ kostenfrei als Download erhältlich. Und das Interesse scheint groß zu sein: Laut „28 Apps“ wurde die Service-App in den ersten zwei Wochen seit dem Start mehr als 500-mal heruntergeladen. Tendenz: steigend.

Über „Foodninja“ können Gäste ihr Essen in den jeweiligen Restaurants für einen bestimmten Zeitpunkt zum Essen oder zum Selbstabholen vorbestellen und sogar im Voraus bezahlen. Das spart Zeit – beim Kunden und beim Gastronomen. Schließlich sind im Idealfall Speisenauswahl, Bestellung und Bezahlung bereits getätigt, wenn der Gast zum angegebenen Zeitpunkt im Restaurant erscheint. Ein Wirt verspricht: „Das Essen wird sofort serviert und der Gast kann seine Pause stressfrei genießen.“

Für den Empfang der Online-Bestellungen stellt „Foodninja“ den Restaurants einen drahtlosen GPS-Drucker zur Verfügung. Dieser druckt zugleich einen Bon für die Küche. Und so kann das Restaurantpersonal den Zeitpunkt der Ankunft des Gastes außerdem bestätigen oder gegebenenfalls verändern, „um den Nutzern ein optimales Zeitmanagement zu garantieren“.

Klingt gut. Und soll sich auch für die Restaurants lohen. Die Macher sprechen von einem „fairen Win-Win-Modell“. So zahlt der Gastronom für den GPS-Drucker einmalig 210 Euro oder auf zwölf Monate verteilt 20 Euro per Mietkaufvertrag. Danach gehen sechs Prozent von jeder eingehenden Bestellung an „Foodninja“. Die ersten drei Monate seien kostenfrei, um dem Gastronomen Zeit zu geben, das System zu testen, heißt es. Die Vertragsbindung gelte zunächst für ein Jahr, der Vertrag sei monatlich kündbar, heißt es.

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