19. „Bremen Oldtimer Classics“ am Sonnabend

Mercedes, Lotus, Cisitalia

Chromglanz mit Lokalkolorit – ein Borgward in der Oldtimer-Galerie (Überseestadt). - Foto: Kuzaj

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Hauptsache: kein Regen.“ So fasst André Weissmann seine Wünsche fürs Wochenende zusammen. Denn am Sonnabend, 25. Juni, da sollen die Karosserien wieder glänzen und die Chromleisten blitzen. Es ist der Tag der 19. „Bremen Oldtimer Classics“. 166 Wagen der Baujahre 1923 bis 1985 gehen auf dem Marktplatz an den Start. Für die Mittagsstunden ist ein spektakulärer Zwischenstopp in Bassum geplant.

Weissmann (Oldtimer-Galerie, Überseestadt) organisiert die „Oldtimer Classics“ gemeinsam mit Tanja Sörensen und Olaf Mönch. „Das fing mal an als lustige Ausfahrt mit 30 Autos“, sagt Weissmann. Inzwischen gilt die Tour als Norddeutschlands größte Oldtimer-Fahrt – und obendrein als diejenige mit der größten Markenvielfalt, worauf Weissmann und Mönch Wert legen. Das Publikum wolle doch unterschiedliche Autos sehen.

Porsche-Modelle sind bei den 19. „Bremen Oldtimer Classics“ gut vertreten. „Es sind Autos dabei, die sieht man sonst nur im Museum“, sagen die Organisatoren. „Hier kann man sie fahren sehen und ihren Sound hören.“ - Foto: Kuzaj

Nun reicht das Spektrum von Alfa Romeo über Rolls Royce bis Vokaro (Sportwagen auf VW-Basis). 39 Marken aus Europa und Amerika repräsentieren 90 Jahre Automobilgeschichte, sagen die Organisatoren. Am stärksten vertreten ist Mercedes mit 40 Wagen, gefolgt von Porsche (26) und VW (15). Raritäten und Exoten wie ein Borgward „Hansa“-Cabrio, ein Lotus 11, ein VW „Samba“-Bus (der mit der Rundum-Verglasung) sind dabei. Ebenfalls am Start: Ein Cisitalia 505 aus dem Jahr 1953. „Davon gibt es weltweit nur einen fahrbereiten Wagen“, sagt Weissmann. Das italienische Coupé hat bei den „Bremen Oldtimer Classics“ die Startnummer 17.

Der Cisitalia und all die anderen Wagen treffen am Sonnabend bis 9 Uhr am Marktplatz sowie in der Wacht- und Langenstraße ein. Ab 10 Uhr werden die Wagen auf die Reise geschickt, so Olaf Mönch. Etwa um 11.20 Uhr dürfte der letzte Olstimer abgefahren sein. Es moderiert der Motorsport-Experte Wolfgang Rother. In die 130-Kilometer-Route haben die Organisatoren drei Zeitfahr-Prüfungen eingebaut, bei denen es nicht um Tempo geht, sondern um Präzision – die Fahrer müssen die Lichtschranken zu einer bestimmten Zeit passieren.

Passieren sollen sie auch Oyten (ab etwa 10.25 Uhr), Fischerhude und Ottersberg (etwa 10.50 Uhr) – sowie Sottrum, Hellwege und Verden, wo die ersten ungefähr um 11.50 Uhr erwartet werden. Es folgen Martfeld und Neubruchhausen. Und dann – dann kommt Bassum! Dort werden die ersten Oldtimer ab 12.30 Uhr erwartet – und zwar an und auf der „DWA-Racing“-Outdoor-Kartbahn.

„Der Mittagsstopp in Bassum ist spektakulär. Da ist viel zu sehen, da kann man mit den Fahrern sprechen, da sieht man die Oldtimer fahren. Von 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr ist da richtig was los.“ Zum Beispiel, wenn die Oldtimer über die Kartbahn fahren. Bereits ab 14.30 Uhr machen sich die ersten dann auf den Rückweg.

Über Twistringen, Nordwohlde und Sudweyhe geht es zum Bremer Mercedes-Werk, wo die „Classics“-Teilnehmer ihr letztes Zeitfahren absolvieren werden. Öffentlich ist dann wieder der traditionelle Konvoi durch die Obernstraße in der Innenstadt, der voraussichtlich um 17 Uhr beginnt und stets ein großes Publikum anzieht. Hauptsache, es regnet nicht.

www.bremen-oldtimer-classics.de

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