Bildhauer Stefan Saxen in der DKV-Residenz

Der Mensch in Stein und Zeichnung

Der Bremer Steinbildhauer Stefan Saxen – hier bei einem Workshop in der Kulturwerkstatt Westend – stellt in der DKV-Residenz Zeichnungen und Skulpturen aus. - Foto: Kuzaj

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Gerade noch hat er wieder einen Bildhauer-Workshop in der Waller Kulturwerkstatt Westend geleitet, nun stehen die eigenen Arbeiten im Fokus – der Bremer Steinbildhauer Stefan Saxen stellt in der DKV-Residenz in der Contrescarpe aus. Die Schau mit dem Titel „Menschen in Zeichnung und Stein“ wird am Mittwoch, 9. November, um 19 Uhr eröffnet. Neben Residenz-Direktor Sven Beyer spricht der Künstler selbst.

Bis zum 10. Mai 2017 ist Saxens Ausstellung dann täglich in der Zeit von 11.30 Uhr bis 17 Uhr zu sehen. Die Ausstellung ist Teil der Reihe „Kunst-Gang“, in deren Rahmen die DKV-Residenz regelmäßig Arbeiten zeitgenössischer Künstler zeigt.

In diesem Fall hat sich der Künstler zuvor bereits in der Residenz gezeigt. Bei seinen Besuchen porträtierte Saxen Bewohner des Hauses. Diese Zeichnungen bilden nun den einen Teil der Ausstellung, der andere sind – eben – Skulpturen. Thema der Arbeiten aus Sandstein und Marmor ist die Darstellung des Menschen. Saxens Vorbilder sind die klassische Bildhauerei Griechenlands und die Bildhauerei der italienischen Renaissance.

Karin Hollweg ist jetzt Ehrensenatorin der Hochschule für Künste. - Foto: Simon/HfK

Der Künstler wurde 1963 in Basel geboren. Bildhauerei studierte Saxen von 1988 bis 1990 an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz – und von 1990 bis 1996 an der Hochschule für Künste in Bremen, wo er Schüler von Bernd Altenstein und Waldemar Otto war. Die Ausbildung in Bremen ist für ihren figürlichen Schwerpunkt weithin bekannt. Seit 1994 leitet Saxen Bildhauerkurse in Bremen und Berlin.

Karin Hollweg jetzt Ehrensenatorin

Der Akademische Senat hat Karin Hollweg zur Ehrensenatorin der Hochschule für Künste ernannt. „Sie zählt damit zum Kreis der Personen, die sich in hervorragender Weise um die Hochschule für Künste sowie um Musik, Kunst oder die Kultur in der Freien Hansestadt Bremen verdient gemacht haben“, sagte ein Sprecher. Kann man wohl sagen. Mit der vor 20 Jahren gegründeten „Karin und Uwe Hollweg Stiftung“ unterstützen Karin Hollweg und ihr Ehemann Uwe Hollweg Künstler und Kunst-Institutionen. Eigenen Angaben zufolge schießen sie jährlich mehr als eine Million Euro in Kunst, Kultur und Denkmalpflege – vor allem in Bremen. „Das Leben wird reicher durch Kunst“, sagt Karin Hollweg.

Und über ihre Ernennung zur Ehrensenatorin sagt sie: „Die Hochschule für Künste Bremen ist für mich immer ein Sehnsuchtsort gewesen. Gern hätte ich dort all die Möglichkeiten eines freien Kunststudiums genutzt, aber meine Lebensumstände waren andere. Deshalb begleite ich in meinen Gedanken seit vielen Jahren diesen Ort der Kreativität und setze mich gerne für fast jede Unterstützung ein. Ich freue mich, nun doch noch ein Mitglied der HfK Bremen geworden zu sein.“

Das Engagement der Kunstsammlerin und Malerin zeigt sich unter anderem seit zehn Jahren in der Vergabe des Karin-Hollweg-Preises für Meisterschüler der Hochschule. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung gilt als ist einer der bedeutendsten Preise an Kunsthochschulen in Deutschland.

Mit Karin Hollweg wird zum ersten Mal einer Frau die Ehrensenatorenwürde der Bremer Hochschule für Künste verliehen. Weitere Ehrensenatoren sind Klaus Hübotter und Carsten Seidemann.

www.stefan-saxen.de

www.hfk-bremen.de

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