Gartenkultur-Musikfestival von Juli bis August

„Mehrwöchiges Gesamtwerk“ in der Region Bremen

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„Irish Rock“ steht am Freitag, 19. August, im Garten rund um die historische Mühle in Lübberstedt auf dem Programm. Es spielen die „Irish Bastards“ aus Hamburg.

Bremen - Von Jörg Esser. Vier Wochen mit 43  Konzerten in Parks, auf Ritterburgen, in Museen, Höfen, Privatgärten und Schlössern – der Kommunalverbund Bremen/Niedersachsen veranstaltet von Freitag, 29. Juli, bis Sonntag, 28. August, sein 14.  Gartenkultur-Musikfestival. Gespielt wird in 24 Städten und Gemeinden des rund 3000 Quadratkilometer großen Verbundsgebiets.

Das Angebot des Festivals ist vielschichtig – in zweierlei Hinsicht. Es gibt ganz unterschiedliche Veranstaltungsorte. Und auf dem Programm steht eine große Bandbreite an Musikrichtungen – von Pop, Funk, Reggae und Swing über Blues, Rock und Jazz bis zu klassischer Musik und internationaler Folklore. Susanne Krebser, die Geschäftsführerin des Kommunalverbunds Niedersachsen/Bremen, spricht von einem „mehrwöchigen Gesamtwerk“. Das Gartenkultur-Musikfestival sei ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Kulturschaffender, von privaten Gartenbesitzern, Kirchen, Vereinen, Spendern und Förderern. Und der Verbund ist Cheforganisator und Strippenzieher. „Für die Dachmarke haben wir einen Etat von 45.000  Euro zur Verfügung“, sagt Krebser. Es geht ums Gesamterlebnis, um unterhaltsame Stunden. „Wir wollen nicht mit aller Gewalt Besucherzahlen jagen“, sagt Krebser. Deren Gesamtzahl liege Jahr für Jahr bei 16.000 bis 17.000.

Der Kommunalverbund wurde 1991 in Delmenhorst aus der Taufe gehoben. Dort hat er immer noch seinen Sitz. Und in den Graftanlagen auf der Delmenhorster Burginsel steht am Freitag, 29. Juli, das Eröffnungskonzert des Festivals auf dem Programm. Los geht’s um 19  Uhr. Die „Mozart Heroes“ aus der Schweiz „rocken auf Cello und E-Gitarre durch sämtliche Musikepochen“, heißt es. Und weiter: „Sie kombinieren klassische Musik mit Rock Riffs und Filmscores.“ Danach geht es bunt und munter weiter bis zum „Sommerabend auf dem Burghof“ in Hagen im Bremischen am Sonntag, 28. August (Beginn: 19   Uhr).

Drei neue Spielorte gibt es in diesem Jahr – in Großenkneten, Ganderkesee und Asendorf (Kunstwerkstatt Artenreich in Graue). „Murkens Hof“ in Lilienthal ist wieder dabei. Im Garten des Schlosses Erbhof in Thedinghausen stehen unter anderem Musicals (6. August, 19.30 Uhr), musikalische Frühschoppen (7. und 28. August, jeweils 11 Uhr) und ein Open-Air-Konzert (13. August, 19.30  Uhr) auf dem Spielplan. Auf Gut Varrel in Stuhr sorgt das André-Rabin-Sextett für „Swing mit Charme und Coolness“ (21.  August, 17 Uhr), im Syker Vorwerk steht „Gypsy Swing“ auf dem Programm (14. August, 17 Uhr), in der Wassermühle Sudweyhe „Boogie Woogie“ (21. August, 11 Uhr) und im Achimer Rathauspark „Rock und Oldies aus fünf Jahrzehnten“ (7. August, 11  Uhr). In Bremen gibt es neun Konzerte – so wird im Garten des Focke-Museums, am Bürgerhaus Hemelingen, im Bibelgarten am St.-Petri-Dom, im Park des Klinikums Ost, im Bürger- und Sozialzentrum Huchting und im Haus am Walde musiziert.

Alle Veranstaltungen hat der Kommunalverbund in einer Broschüre zusammengefasst, in der neben Informationen zu Musikern, Gärten und Veranstaltern auch jeweils die nächstgelegene Haltestelle des Nahverkehrs angegeben ist. Die Broschüre liegt ab sofort in den Städten und Gemeinden des Kommunalverbundes aus und ist im Internet einzusehen. Die Website ist auch per Smartphone als mobile Web-App verfügbar. Ein Teil der Konzerte ist kostenlos, Karten für die anderen Vorstellungen können bei dem jeweiligen Veranstalter erworben werden.

www.gartenkultur-musikfestival.de

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