Jürgen Alberts präsentiert „Einschalttote“

Ein Medienkrimi aus der Zukunft

Blick in die Zukunft – der neue Krimi von Jürgens Alberts spielt im Jahr 2051. Und dann auch noch in einer total zugespitzten Medienwelt. Am Dienstag, 31. Mai, stellt der Bremer Schriststeller seinen Roman auf einer Lesung vor. - Foto: Stadtbibliothek

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Im Fernsehen zählen die Quoten, im Fernsehkrimi oft aber auch die Toten. Und in Zukunft? Der Bremer Krimiautor Jürgen Alberts, Jahrgang 1946, legt jetzt einen Roman vor, der in der Zukunft spielt. In der Medienzukunft, um genau zu sein. Im Jahr 2051 hat Alberts die Handlung angesiedelt. Worum geht es in dem Krimi mit dem Titel „Einschalttote“?

Alberts fasst es auf seiner Homepage so zusammen: „Die Medien im Jahre 2051. Der Kampf zweier Systeme. Wetten mit tödlichem Ausgang. Abenteuer zum Rande des Wahnsinns. Und darüber hinaus. Überwachung aller Bewegungen. Und Emotionen. Experimente mit Menschenmaterial. Endlos. Kein Ausweichen möglich. Panem et circenses in naher Zukunft. Von der ,scripted reality‘ ins All der bösen Überraschungen. Todesfälle inklusive.“

Unter dem Titel „Von Babylon nach Bremen“ entsteht in den Wallanlagen eine Zeltskulptur. - Foto: Röker/Kunsthalle Bremen

Und: „,Einschalttote‘ kreiert eine eigene Welt, auf die sich der Leser einlassen muss.“ Der Zuhörer auch, muss an dieser Stelle angefügt werden. Denn Alberts liest demnächst aus seinem Buch – im Rahmen einer „Bremer Buchpremiere“ am Dienstag, 31. Mai, in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek (Am Wall 201, früheres Polizeihaus). Die Lesung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Passend zur Zukunfts-Thematik zeigt Alberts san dem Abend Ausschnitte aus bekannten und unbekannten Science-Fiction-Filmen. Und noch ein Blick in die nähere Zukunft. Alberts hat bereits das nächste Buchprojekt im Blick. Anlässlich seines 70. Geburtstags nämlich wird im August seine Autobiografie erscheinen. Titel: „Wilder Mann, lauf – Mein Leben in Romanen“.

Der Bürgermeister bekommt Besuch

Diplomatie: Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) bekommt Besuch. Das ist nicht ungewöhnlich, wenn man seinen Arbeitsplatz im Rathaus hat, schließlich kommen oft Besucher ins Rathaus. Aber man lernt so gewissermaßen die ganze Welt kennen, oder besser: Menschen aus aller Welt. Heute, Freitag, zum Beispiel erwartet Sieling einen Besucher aus Algerien. Es handelt sich um Brahim Djeffal, den Generalkonsul von Algerien. Er macht seinen Antrittsbesuch im Bremer Rathaus. Und das ist nicht alles, was er von Bremen sieht. Denn er absolviert das zu diesen Anlässen übliche diplomatische Programm, sprich: Der Generalkonsul besucht auch das Haus der Bürgerschaft und die Handelskammer im Haus Schütting.

„Von Babylon nach Bremen“

Engagement: „Von Babylon nach Bremen“, das ist der Titel einer Kooperation der Kunsthalle mit der Wilhelm-Wagenfeld-Schule in Huchting und den beiden Künstlerinnen Junie Kuhn und Dina Koper. Als vorläufiger Abschluss des Projektes entsteht in diesen Tagen in den Wallanlagen hinter der Kunsthalle ein (hier) temporäres Kunstwerk – eine Zeltskulptur, die an dieser Stelle „als Ort der Begegnung und des Austauschs für zwei Wochen für alle interessierten Menschen geöffnet“ sein wird, wie es in der Kunsthalle heißt. „Außerdem wird während der ,Langen Nacht der Museen‘ am 4. Juni dort eine Videoinstallation von Schülern des Gymnasiums Horn gezeigt“, so eine Sprecherin weiter.

Die Jugendlichen, die gemeinsam mit den beiden Bremer Künstlerinnen an der Zeltskulptur arbeiten, stammen aus Bremen; einige von ihnen haben türkische, polnische oder griechische Wurzeln. Andere sind aus Gambia, Guinea, dem Iran, Syrien, Afghanistan oder dem Libanon nach Bremen geflüchtet. Die fünf Meter hohe Arbeit symbolisiert die friedliche Begegnung der Kulturen.

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