„Live in Bremen“ auf der Breminale

Nachwuchsbands übernehmen am Sonntag das Deichgraf-Zelt

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Die Nachwuchskünstler spielen am Sonntag vor großem Publikum. Eine siebenköpfige Jury wird ihre Leistung bewerten.

Bremen - Am Sonntag findet das Finale des Nachwuchs-Bandcontests „Live in Bremen“ auf der Breminale statt. Fünf junge Gruppen messen sich auf der großen Bühne des Deichgraf-Zeltes.

Etliche Nachwuchskünstler hatten sich für „Live in Bremen“ beworben. Nach langen Beratungen der siebenköpfigen Jury wurden zehn zum Halbfinale eingeladen, wovon sich schließlich fünf Bands durchsetzten. Im Finale kämpfen sie um die Teilnahme am New Music Award in Berlin. Dort winken nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Von Punk bis Pop: Die Musikstile der einzelnen Bands könnten kaum unterschiedlicher sein. Diese fünf Bands hatten sich im Halbfinale im Bremer Schlachthof durchgesetzt: 

Havington

Havington überzeugen mit verträumten Akustik-Indiepop. 

Havington ist ein junges Bremer Trio, das aus dem Sänger Malte und der Sängerin Luka sowie dem Schlagzeuger Tom besteht. Im Mittelpunkt ihrer Musik stehen Maltes einfühlsame Stimme und seine Songtexte. Gemeinsam mit den Melodien und Rhythmen seiner Bandkollegen entsteht ein verträumter Akustik-Indiepop - Musik zum Wohlfühlen!

Lenna

Lenna bringen deutschsprachigen Power-Pop auf die Bühne.

Lenna sind eine Band aus Stuhr, die dem deutschsprachigen Power-Pop zugerechnet wird. Sie kombinieren eingängige rockige Riffs und Melodien mit intelligenten Texten. Entstanden ist die Gruppe in einem Workshop, war sich aber schnell einig, dass es dabei nicht bleiben sollte. Ihr bisheriger Erfolg gibt ihnen Recht. Sie wurden 2014 unter anderem Landessieger des „Local Heroes Bandcontests“ in Bremen und belegten den ersten Platz beim Schulrockfestival im vergangenen Jahr. 

Cholerika

Wutgeladener, deutschsprachiger Gitarrenindie - das sind Cholerika.

Beim Halbfinale waren sie die Überraschungssieger und überrollten das Publikum förmlich: Cholerika. Das Trio hält, was ihr Bandname verspricht. Sängerin Hannah lässt ihrer Wut auf der Bühne freien Lauf und wird dabei vom offensiven Schlagzeug (Torben) und roher Gitarre (Maciej) begleitet. Raus kommt etwas, das die Gruppe selbst als „wüsten, deutschsprachigen Gitarrenindie“ beschreibt, aber stark an Punk erinnert.

Paul

Paul spielen Alternativ-Rock mit einer extra Portion Coolness. 

Wenn man Paul P. und Paul R. zusammennimmt, ergibt das: Paul. Die beiden 19-Jährigen bringen aber nicht nur den gleichen Vornamen mit, sondern auch eine ganze Menge Talent, Coolness und Experimentierfreudigkeit. Mit ihrem neuartigen Konzept aus „Bass&Drum“ und ihrer Bühnenpräsenz fesseln sie das Publikum von der ersten Minute an. Zu hören bekommt es Alternativ-Rock vom Feinsten.

Phaenotypen

Phaenotypen vereinen Raggae, Dancehall und Punk-Rock.

Phaenotypen, das sind vier Jungs aus Worpswede, die verschiedene musikalische Elemente zu einer neuen Musikrichtung mixen. Da treffen Reggae-Sound auf Dancehall-Klänge und orientalisch angehauchte Töne auf Punk-Rock. Das Quartett wurde 2015 im Bundesfinale des „Local Heroes Bandcontests" in Salzwedel zur „Besten Newcomer Band Deutschlands“ gewählt und teilten sich die Bühne bereits mit Die Rakede, Jamaran, Adam Angst und Vierkanttretlager.

Hier in die Musik der Finalisten reinhören:

Info „Live in Bremen" findet am Sonntag, 17. Juni, ab 16 Uhr im Deichgraf-Zelt statt. Die Reihenfolge der Auftritte wird am selben Tag ausgelost.

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