Von Freitag, 5. August, bis Sonntag, 7. August

32 Bands und mehr als 100.000 Besucher zum „Festival Maritim“ erwartet

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Die Band „Firkin“ sorgt beim „Festival Maritim“ in Vegesack für Irish Punk mit ungarischem Geist. 

Bremen - Von Jörg Esser. Die 100.000-Besucher-Grenze wollen die Organisatoren des „Festivals Maritim“ wieder toppen. Vegesack wird am ersten August-Wochenende zum Mekka der weltweiten „Seamusic-Szene“. Und Vegesack wird voll. Polizei und Sicherheitskräfte sind gefordert. „Niemand muss sich Sorgen machen“, sagt Bürgermeister Carsten Sieling (SPD).

32 Bands und Gruppen geben in den drei Festivaltagen von Freitag, 5. August, bis Sonntag, 7. August, mehr als 170  Konzerte auf zehn Open-Air-Bühnen. „Ein ganzer Stadtteil ist im Ausnahmezustand“, sagt Wolfgang Helms, Geschäftsführer vom „Vegesack Marketing“. Auch er betont, dass umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen geplant und zahlreiche Polizeikräfte im Einsatz sind. Die Veranstalter setzen zudem „eigene Securitys“ ein. Auch habe man die „Breminale“, auf der zahlreiche Frauen sexuell belästigt wurden, als warnendes Beispiel im Blick. „Auch diese Dinge haben wir im Auge.“

Das „Orkiestra Samanta“ ist eine Folk-Rock-Band aus Breslau. „Die Texte sind von irischem Folk, Shantys und ihren eigenen Seereisen inspiriert“, heißt es. Das Quintett spielt unter anderem zum Festivalauftakt am Freitagabend. 

Nun gut. Festival-Macher Fritz Rapp verspricht Konzerte „mit außergewöhnlicher Lebenslust und einer Musik, die so vielfältig ist wie die Nationen, aus denen die Interpreten stammen“. Irish- und Scottish Rock erklingt. Keltische Folklore. Bluegrass. Shantys. Und sanfte Balladen. Die Bands kommen unter anderem aus Bremens Partnerstadt Danzig, aus dem Rest von Polen, aus Holland, Großbritannien, Ungarn und Frankreich. „Das Festival ist Königsklasse“, sagt Rapp. Zentrum des Spektakels sind die maritime Meile am Weserufer und der historische Museumshafen. Doch auch die Vegesacker Innenstadt wird bespielt. „Wir wollen zeigen, was in Vegesack möglich ist.“

Danzig ist in diesem Jahr Partner des Festivals. Schließlich feiert die Städtepartnerschaft zwischen Bremen und der pommerschen Hauptstadt ihr 40-jähriges Bestehen. Und so wird am Freitagabend Danzigs Stadtpräsident Pawel Adamowicz gemeinsam mit Bremens Bürgermeister Carsten Sieling zum Auftakt des Open-Air-Musikfestes erwartet. Das Duo eröffnet zudem am Freitagnachmittag (15 Uhr) eine multimediale Bernstein-Ausstellung im alten Speicher am Museumshafen. Die Besucher werden in die Welt des „baltischen Golds“ entführt, heißt es.

Auch das Rahmenprogramm segelt in vielen Bereichen unter polnischer Flagge, sagen die Veranstalter. So schickt Danzig sein Flaggschiff in den Bremen Norden – die Gaffelketsch „General Zaruski“. Auch der Segler „Mercedes“ macht in Vegesack fest.

Darüberhinaus setzt das Rahmenprogramm auf Kunst, Kultur und Kulinarik. Einen Wettbewerb im Kutterpullen gibt es. Lichtinstallationen. Und ein funkensprühendes Höhenfeuerwerk, das am Sonntagabend gegen 22.15 Uhr gezündet wird.

www.festival-maritim.de

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