Die „Fairies“ treten erstmals „unplugged“ auf

Klassiker und Raritäten

Die „Fairies“ treten morgen, Sonnabend, in der „Etage˚ Bremen“ auf – und zwar erstmals akustisch. - Foto: Fairies

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Pseudo-originale Coverversionen“ sind nicht ihr Ding – „zeitgemäße Interpretationen“ wollen sie spielen, die fünf Liebhaber der Beatles, die im Jahr 2000 in Bremen die „Fairies“ gegründet haben.

Mit Respekt vor den Originalen machen die Profi-Musiker aus Bremen und Berlin etwas Eigenes aus den Klassikern, wobei auch durchaus die eine oder andere selten gespielte Rarität in die Gegenwart transponiert wird. „In den Konzerten sind insbesondere die komplexen Stücke aus der Spätphase der Beatles – gepaart mit Rock’n’Roll-Nummern aus der Frühzeit – zu erleben“, heißt es in einer Selbstdarstellung.

Jetzt treten Norbert Krietemeyer (Gesang, Gitarre), Moritz Puschke (Keyboards, Gesang), Tim Fischer (Gitarre, Gesang), Thomas Milowski (Bass) und Dietmar Hussong (Schlagzeug, Gesang) wieder einmal in Bremen auf. Die „Fairies“ spielen morgen, Sonnabend, in der „Etage˚ Bremen“ am Herdentorsteinweg 37.

Der Auftritt ist eine Premiere. Erstmals nämlich präsentieren die „Fairies“ in der „Etage˚ Bremen“ ihr Repertoire „unplugged“, sprich: rein akustisch. Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20 Uhr. Tickets gibt es für zwölf Euro an der Abendkasse, so Eva Raquet von der „Etage˚ Bremen“.

Virtuose in der Kränholm-Scheune

Hagai Shaham, 1966 in Bremens israelischer Partnerstadt Haifa geboren, ist ein Weltklasse-Violinist. Jetzt kommt er nach Bremen. Begleitet von Almut Preuß-Niemeyer (Klavier), gibt der Virtuose ein Kammerkonzert in der Kränholm-Scheune (Auf dem Hohen Ufer 35, Bremen-Nord). Der Termin: Sonntag, 25. September, 11 Uhr.

„Ausgelassene nordische Fröhlichkeit, warmherzige Romantik, dunkle Leidenschaften und mystische Einkehr – die erste Kammermusikmatinee der neuen Saison mit Werken von Edvard Grieg, Robert Schumann, Ernest Bloch und Joseph Achron vereint eine wahrlich breite Palette unterschiedlichster Klangfarben“, so Kränholm-Kuratorin Inga Harenborg.

Shaham, der auch als Violinprofessor in Los Angeles und in Tel Aviv tätig ist, gilt als herausragendes musikalisches Aushängeschild seines Landes. Er hat unter anderem sämtliche Violinwerke des jüdisch-amerikanischen Komponisten Ernest Bloch und des israelischen Komponisten Joseph Achron auf CD eingespielt. Karten für seinen Bremer Auftritt kosten 20 Euro. Reservierungen sind auf der Website www.kraenholm.de möglich, hieß es weiter.

Kästner, Glaß und Glaß und Einhorn

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ Wohl eines der bekanntesten Zitate von Erich Kästner (1899 bis 1974 ) – und jetzt das Motto eines musikalisch-literarischen Abends mit dem „Trio Glaß-Einhorn“ in der Stadtbibliothek Huchting auf dem Dach des Roland-Centers (Alter Dorfweg 30–50). Termin: Montag, 26. September. Beginn: 18 Uhr.

Inge und Christina Glaß (Rezitation) und Andreas Einhorn (Gitarre und Gesang) präsentieren ein Programm mit Texten des Dichters, Romanciers und Moralisten Kästner. Der Eintritt ist frei, so eine Sprecherin der Bibliothek.

Wanda Wilkomirska im Filmporträt

Ein Filmporträt über polnische Geigerin Wanda Wilkomirska ist im Rahmen des zweiten „Filmfests Bremen“ im Cinemaxx am Breitenweg zu sehen – am Sonntag, 25. September, 15 Uhr. Der Film „I’ll Play It For You“ der Regisseurin Christine Jezior, die in Bremen lebt, wird angekündigt als „ebenso bewegender wie unterhaltsamer Dokumentarfilm“.

Wilkomirska gilt als eine der größten Geigerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Lebensweg ist auf vielfache Weise mit der Geschichte ihres Landes verwoben. In den 80er Jahren erregte sie weltweit Aufsehen, als sie – die Ehefrau des letzten Premierministers des kommunistischen Polen – nach Deutschland emigrierte, um gegen das kommunistische Regime zu protestieren. Familienmitglieder, Weggefährten und die Protagonistin selbst zeichnen das Bild einer faszinierenden Person, die voriges Jahr – 86-jährig – nach Bremen gezogen ist.

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