Kevin Hack und Jenna Burns unterwegs in Bremen

Romantischer Bummel mit den Hauptdarstellern der „West Side Story“

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Kevin Hack (Tony) und Jenna Burns (Maria) im Geschäft „Weihnachtsträume“ im Schnoor. Im Hintergrund ein freigelegtes Stück der früheren Bremer Stadtmauer. 

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „I love it here“, schwärmt Kevin Hack. „The store is fantastic!“ Das fantastische Geschäft, das den jungen amerikanischen Sänger zu derartigen Lobeshymnen inspiriert, liegt an der Marterburg im Schnoor: „Weihnachtsträume“. Das ganze Jahr über gibt es hier Weihnachtsschmuck. Gemeinsam mit seiner Kollegin und Bühnenpartnerin Jenna Burns schaut Hack sich zwischen all dem Glanz- und Glitzerzeug um.

Burns und Hack gehören zum Ensemble der „West Side Story“. Die Tourneeproduktion, deren Reise um die Welt in Bremen beginnt, hat am Donnerstag, 17. November, um 20 Uhr im Musicaltheater am Richtweg Premiere. Es folgen weitere Aufführungen bis einschließlich Sonntag, 20. November. Insgesamt 70 Leute gehören zu der Produktion, 33 von ihnen wirken auf der Bühne. Eintrittskarten für die „West Side Story“ gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

Berühren bringt Glück – Kevin Hack und Jenna Burns bei den Stadtmusikanten. 

Der Musical-Klassiker von Leonard Bernstein – mit Gesangstexten von Stephen Sondheim und Choreografien von Jerome Robbins – basiert auf dem Buch von Arthur Laurents. Die Geschichte selbst basiert auf Shakespeares „Romeo und Julia“ und überträgt das tragische Geschehen ins Manhattan der 50er Jahre. Es ist die Liebesgeschichte von Maria und Tony, deren Glück vor dem Hintergrund des Bandenkriegs zwischen den US-amerikanischen „Jets“ und den puerto-ricanischen „Sharks“ keine Erfüllung findet. Jenna Burns und Kevin Hack sind die Hauptdarsteller. Vor wenigen Tagen in Bremen gelandet, nahmen sie sich nun die Zeit für einen romantischen kleinen Stadtbummel – Maria und Tony Hand in Hand im Schnoor.

„Ich bin zum ersten Mal in Europa“, sagt Burns. Das sei schon ziemlich aufregend. Als erstes zieht es die beiden Sänger zu einem Schaufenster voller Schmuck. Da kann man ja mal mehr als nur einen Blick riskieren. Es folgt eine Bäckerei, die eine saisonale Bremer Spezialität im Fenster liegen hat – Klaben. Erstaunte Blicke gehen zum schwer wirkenden Traditionsbackwerk. Auf die Frage, ob er den Klaben auch mal probieren möchte, antwortet Kevin Hack: „No, I´m okay.“ Danke, mir geht´s gut.

Der Sänger entdeckt den Schriftzug eines Schnoor-Lokals: „Kaiser Friedrich“. Ein ziemlicher Zungenbrecher. „Muss ich das aussprechen?“ Nein, keine Sorge. Nicht nötig, sich mit der deutschen Sprache herumzuquälen. Obwohl sie Hack doch auch zu faszinieren scheint. Kein Wunder – er hat deutsche Vorfahren. Amerikanisches wiederum ist außerhalb des Schnoors zu finden.

Die Filiale der US-Kaffee-Kette „Starbucks“ in der Nähe von Marktplatz und Parlamentsgebäude zum Beispiel. „Ein kleines Stück Heimat“, sagt Jenna Burns spontan. Hineingehen? Nö, das jetzt doch nicht.

Den Bremer Stadtmusikanten aber statten die Hauptdarsteller einen Besuch ab – und lassen sich informieren: Die Vorderbeine des bronzenen Esels zu berühren, soll ja Glück bringen! Also, lieber mal anfassen. Burns und Hack greifen an die Bronzebeine der Skulptur von Gerhard Marcks. Und? „Sehr kalt.“ Klar – es geht ja auch auf die Winter- und Weihnachtszeit zu.

www.westsidestory.de

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