Reggae-Festival feiert Premiere

Karibik auf der Bürgerweide

Sabine und Swensson Ratjen holen im August mit dem Open-Air-Event „Bremen Reggae Feeling Nr.1“ karibische Klänge und ordentlich Bass auf die Bremer Bürgerweide. - Foto: Koller

Bremen - Von Steffen Koller. Musik-Fans, aufgepasst: Den 13. August (Sonnabend) sollte sich jeder Reggae-Begeisterte ganz fett im Kalender anstreichen. Denn dann findet die Premiere des Open-Air-Events „Bremen Reggae Feeling Nr.1“ auf der Bürgerweide statt. Neben einer wahren Größe des Genres, Sean Paul, versprechen die Veranstalter Auftritte von Stars, „die jeder haben wollte, doch nur wir haben sie bekommen“.

Die Sonne brennt, kühle Cocktails laufen die Kehlen hinunter, auf der Bühne erklingen karibische Klänge und mehrere tausend Menschen feiern – wenn es nach dem Veranstalter-Duo Sabine und Swensson Ratjen geht, wird die Premiere des „Bremen Reggae Feeling Nr.1“ in etwa so ablaufen. Dafür, dass ihr Traum auch in Erfüllung geht, haben die Organisatoren insgesamt zwölf „Top-Musiker“ der Szene nach Bremen locken können – allen voran Sean Paul. Der jamaikanische Dancehall-Star mischt seit mehr als 15 Jahren die Reggae-Szene ordentlich auf, feierte mit Songs wie „Get Busy“ oder „Got to love you“ weltweiten Erfolg.

Doch damit nicht genug, holten Sabine und Swensson Ratjen unter anderem auch „Fireblack“, „Gyptain“, „Serani“ und „Cham“ ins musikalische Boot holen. Letztgenannter arbeite unter anderem mit Soul-Sängerin Alica Keys („Falling“, „No One“) zusammen, „Gyptain“ hat einen Song mit der Rapperin Nicki Minaj („Anaconda“) auf der Liste. Zusätzlich organisierte das Duo einen Interpreten, „den alle haben wollten, doch nur wir haben ihn bekommen“, verspricht Swensson Ratjen. Die Rede ist von David Kirton, der mit seinem Auftritt laut Veranstalter Deutschland-Premiere feiern wird. Aus Barbados stammend, hat er mit seinem modernen Roots-Reggae-Sound bislang zweimal den Preis als bester Reggae-Künstler des Jahres eingefahren.

Zusätzlich auf dem Programm: „Dactah Chando“, ein spanischer Künstler, der unter anderem mit der Reggae-Band „The Wailers“ zusammengearbeitet hat, und Raymond Wright, ebenfalls ein „ganz angesagter Name in der Szene“.

Für die Organisatoren stand nach eigener Aussage schon lange fest, dass sie ein solches Open-Air-Event auf die Beine stellen wollen. „So was hat in Bremen einfach gefehlt, sowas gab es bislang nicht“, meint Swensson Ratjen, der auf den insgesamt 24 000 Quadratmeter Fläche der Bürgerweide von 13 bis 23 Uhr „alles andere als No-Names“ präsentieren will. Seit einigen Wochen läuft der Kartenvorverkauf, der für die beiden „bislang sehr positiv“ sei. In Planung seien „mindestens 15 000“ verkaufte Karten. Bis zu 25 000 Besucher hätten wohl Platz, sagt Sabine Ratjen, und fügt an: „Mehr geht immer!“

Angesprochen auf die Reggae-Affinität der Bremer, sagt Swensson Ratjen trocken: „Der Hype ist da!“ Darum habe der Name der Veranstaltung auch ganz klein den Zusatz „Nr.1“. Denn in den kommenden Jahren wollen die beiden das Event weiter wachsen lassen.

Karten für das Reggae-Festival kosten knapp 30 Euro, VIP-Tickets 125 Euro (mit Getränken, Backstage und mehr). Zu bestellen sind sie online.

www.germanylovesmusic.de

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