Das Rot-Kreuz-Krankenhaus investiert eine halbe Million Euro in ein neues Dialysezentrum

Helle Räume, Blick auf die Kleine Weser

Blick in das neue Dialysezentrum des Rot-Kreuz-Krankenhauses (RKK). Die Bremerin Hella Borchelt ist seit mehr als 20 Jahren Dialysepatientin.

Bremen - Am Rot-Kreuz-Krankenhaus (RKK) ist jetzt ein neues Dialysezentrum eingeweiht worden. Etwa eine halbe Million Euro hat das RKK in die Modernisierung der Abteilung und den Umzug investiert.

1969 eröffnete das RKK in der Neustadt die erste Dialyseabteilung Bremens, wie eine Sprecherin gestern sagte. Jetzt ist die Dialyse vom Westhaus ins Haupthaus der Klinik umgezogen. Im ersten Obergeschoss ist hier ein hochmodernes, neues Dialysezentrum entstanden, wie es heißt. Es gibt zwölf Betten für teilstationäre, vier Betten im gesonderten Bereich für stationäre Dialysepatienten in direkter Anbindung an die Intensivstation. Helle Räume mit großen Fenstern und Blick auf die Kleine Weser, moderne Flachbildfernseher an jedem Bett und ein neues Osmosegerät (Dialysegerät) gehören zum Zentrum.

Den Angaben zufolge profitieren Patienten und Mitarbeiter gleichermaßen vom neuen Standort. Die Vorteile seien kürzere Wege, denn Transportwagen, die Dialysepatienten bringen, fahren direkt unter die überdachte Vorfahrt neben dem Haupteingang, der Aufzug zum Dialysezentrum befindet sich gleich um die Ecke. Stationäre Dialysepatienten müssen nicht mehr den langen Weg von der Station hinüber ins Westhaus auf sich nehmen. Die RKK-Sprecherin: „Die direkte Anbindung an die Intensivstation und den OP-Trakt sorgt für mehr Sicherheit für schwer- und schwerstkranke stationäre Patienten.“ Durch die Trennung der stationären und teilstationären Dialysebereiche könnten die Abläufe ruhiger gestaltet, die Arbeitszeiten und Zuständigkeiten der Mitarbeiter gleichmäßiger verteilt werden, heißt es.

Den Angaben zufolge gibt es in Deutschland etwa 70 000 Menschen, die auf eine Blutwäsche angewiesen sind. Bei akutem Nierenversagen oder chronischen Nierenschäden wird das Blut in einer speziellen Dialysemaschine außerhalb des Körpers von Schadstoffen gereinigt und dem Körper wieder zugeführt. Die RKK-Sprecherin: „Es gibt verschiedene Arten der Dialyse, im Krankenhaus wird beispielsweise die Hämodialyse bei Langzeitpatienten dreimal pro Woche für je vier bis fünf Stunden unter Aufsicht durchgeführt.“ - gn

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