Gestern Nachmittag weihten Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB), Andreas Heyer, den Boulevard offiziell ein. Fußgänger, Radfahrer und Skater dürfen die 1,5 Kilometer lange Promenade nutzen.
Im nächsten Jahr soll ein Uferweg entstehen, damit Spaziergänger direkt bis an die Weser gelangen können. Andreas Heyer ist von der Überseestadt nach wie vor begeistert. Er versprach: „Das bleibt spannend hier. Wo Sie heute noch nichts sehen, ist die Fläche demnächst schon bebaut. Das ist ein hochattraktives Areal.“
18 Millionen Euro hat der doppelte Boulevard gekostet. Leisten konnte sich Bremen das nur, weil parallel der Hochwasserschutz verbessert werden musste und der Bund einen Großteil der Gesamtkosten übernahm. „Wir haben so das Notwendige mit dem Nützlichen verbunden“, sagte Günthner und freute sich über die „wunderschöne Flaniermeile“. „Was an der Schlachte ist, haben wir jetzt auch in der Überseestadt“, so der Senator. Radler und Fußgänger könnten nun fast von der Schlachte bis zum Molenturm entlang dem Weserufer bummeln oder fahren.
Allerdings nur fast, denn die Schlachte-Promenade endet am „Weser-Tower“, dem Eingang zur Bremer Überseestadt. Über den Park (oder die Straße) gelangen Bummler dann zum Europahafen. Von hier aus geht‘s nun direkt an der Weser weiter – auf zwei Etagen.















