Bremen Airport statt City-Airport Bremen

Der Bremer Flughafen hat einen neuen Namen

Moderator Peter Lüchinger (l.) und Flughafen-Chef Jürgen Bula präsentieren gestern das neue Logo des „Bremen Airport“. - Foto: in

Bremen - Von Isabel Niesmann. Es ist rund und rot. Der weiße Schriftzug darauf steht etwas schief und soll so Leichtigkeit und Dynamik ausdrücken. Der Bremer Flughafen hat ein neues Logo und einen neuen Namen: Der „City-Airport Bremen“ ist Vergangenheit, der „Bremen Airport“ Gegenwart und Zukunft.

Bei der Airport-Matinee präsentierte der Geschäftsführer der Flughafens, Jürgen Bula, das Logo und den neuen Namen der Öffentlichkeit. Als Ersatz für den Neujahrsempfang fand gestern erstmals die Matinee in der „Bremenhalle“ des Flughafens statt. Peter Lüchinger führte durch den offiziellen Teil, in dem Bula sowie Staatsrat Ekkehart Siering, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Bremen GmbH, einen Blick in Vergangenheit und Zukunft des Flughafens warfen.

Laut Bula war die Zeit reif für eine Namensänderung des Flughafens. Das „neue Outfit“ soll im Wettbewerb helfen und den Wiedererkennungswert steigern. Zudem hätte das „City“ im Flughafennamen oft für Verwirrung gesorgt. Viele Menschen dachten, es gäbe noch einen zweiten Flughafen in Bremen. „Bremen Airport ist prägnanter“, unterstrich Bula. Auf dem neuen Logo prangt groß BRE, der Flughafencode der Stadt. „Das ist kurz und einprägsam“, so Bula. Damit nicht genug der Veränderungen: „Wir wollen die Ballhöhe halten“, setzte Bula das Zukunftsziel fest. Dafür sind Investitionen notwendig. „Die Ansprüche der Reisenden und des Flughafens sind gestiegen. Was früher zur Sonderausstattung gehörte, ist heute Standard. Darauf müssen wir reagieren.“

Deshalb fliegt im Flughafen bereits Staub, es wird gebaut für die Realisierung des Zukunftskonzepts „Smart Departure“, die Optimierung und größere Attraktivität des Abflugbereichs. Aus den zwei Sicherheitskontrollen vor dem Gate wird eine zentrale Sicherheitskontrolle mit sieben bis acht Spuren. Diese soll breiter sein und somit auch für Rollatoren und Kinderwagen problemlos zugänglich und ganztägig offen sein. „Im Januar gehen Sie durch die Mitte“, versprach Bula den Gästen. Zum Konzept gehören außerdem umfassende Investitionen in den Service. „Es wäre vermessen, von einem neuen Flughafen zu sprechen, aber bis 2020 entsteht hier eine neue Flughafen-Erlebniswelt“, so Bula. „Der Bremer ist nicht der größte, aber der beste Flughafen.“

Dem konnte sich Siering nur anschließen. Unter Deutschlands Flughäfen für Geschäftsreisende liege er auf dem dritten Platz. „Der Flughafen Bremen ist ein ausgesprochen wichtiger Aktivposten, Dreh- und Angelpunkt und Job-Motor“, so Siering. 2,7 Millionen Passagiere wurden 2015 gezählt, ein leichter Rückgang zum Rekordjahr 2014. Und auch für dieses Jahr sehen die Zahlen bisher sehr gut aus, heißt es. Siering: „Dabei kommt der Flughafen vollständig ohne öffentliche Zuschüsse aus, das ist in Deutschland eine echte Ausnahme.“

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