Feuerwehr noch bis Dienstag im Einsatz

Brand auf dem Gelände der Firma Nehlsen

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Feuerwehrleute waren am Montagvormittag weiter damit beschäftigt, den Brand nahe der Mülldeponie in Bremen-Blockland zu löschen.

Bremen - Auf dem Gelände der Firma Nehlsen nahe der Blocklanddeponie in Bremen hat es in der Nacht zu Montag gebrannt. Am Montag waren die Löscharbeiten immer noch nicht abgeschlossen. Die Einsatzkräfte seien noch mit voller Mannstärke vor Ort, hieß es am Nachmittag. Die Arbeiten dauern aller Voraussicht nach bis Dienstag, sagte ein Sprecher der Feuerwehr auf Nachfrage.

Bereits um 19.38 Uhr am Sonntagabend meldete eine Passantin Flammenschein auf dem Gelände der Firma Nehlsen, teilt die Feuerwehr am frühen Montagmorgen mit. Ein 200 Meter langer und 60 Meter hoher Haufen mit Holzresten hatte dort Feuer gefangen. 

Erschwert durch dichten Rauch und ungünstig stehenden Wind wurden die benachbarten Haufen zunächst vor Funkenflug und dem Übergreifen der Flammen geschützt. Im weiteren Einsatzverlauf wurden Kräfte nachalarmiert, heißt es weiter. Zwischenzeitlich wurde mit acht Wasserwerfern und einer Drehleiter gelöscht. 

Die Arbeiten waren laut Feuerwehr zeitaufwendig, da ein Radlader den rund 70 Meter langen, 20 Meter breiten und etwa acht Meter hohen Haufen Stück für Stück auseinanderziehen musste, damit einzelne Glutnester abgelöscht werden konnten. Auch das nasse Wetter habe die Bedingungen für die Löscharbeiten erschwert, sagte der Feuerwehrsprecher.

Der Wind trieb den Qualm außerdem auf die Autobahn 27, die an der Deponie vorbeiführt. Autofahrer mussten sich im Bereich der Überseestadt auf schlechte Sichtverhältnisse einstellen.

Mögliche Ursache: ein Blitzschlag

Neben neun freiwilligen Wehren und drei Feuerwachen waren Spezialfahrzeuge im Einsatz. Außerdem übernahm ein Versorgungszug die Verpflegung für rund 150 Einsatzkräfte. Ebenfalls waren sogenannte ABC-Erkunder am Einsatz beteiligt, die im Bereich um die Brandstelle Messfahrten unternahmen, um die Schadstoffbelastung in der Luft zu messen, dabei aber nichts feststellen konnten, heißt es in der Mitteilung.

Warum der Holzhaufen in Brand geriet, ist bisher unklar. Als mögliche Ursache komme ein Blitzeinschlag in Betracht. Mit einem hohen Schaden sei aber nicht zu rechnen, da es sich bei dem verbrannten Holz um Schreddergut handele.

dpa/Feuerwehr/kom

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