Sicherheitshinweis der Polizei

Nach Automatensprengung: Vorsicht beim Betreten der Räume

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In einer Bank im Stadtteil Hemelingen ist in der Nacht zu Mittwoch ein Geldautomat gesprengt worden.

Bremen - In den vergangenen Wochen wurden in Bremen zwei Geldautomaten gesprengt. Die Polizei warnt nun vor möglichen Gefahren beim Betreten der Selbstbedienungsbereiche nach der Tat.

Die unbekannten Täter gingen in den Fällen der Automatensprengungen ähnlich vor. Sie versuchten, durch das Einleiten von Gas, die Geldautomaten zu sprengen. Die Druckwirkung beschädigte den Eingangsbereich und angrenzende Räume, Wände und Decken stark, teilt die Polizei am Freitag mit.

Nach der Tat besteht beim Betreten der Räume weiterhin eine Gefahr durch herabstürzende Teile. Auch kann es zu weiteren Entzündungen kommen. Da laut den Beamten nicht bekannt ist, welches Gas für die Explosion gewählt wurde, ist höchste Vorsicht geboten.

Die Polizei bittet auch darum, bei Auffälligkeiten im Selbstbedienungsbereich von Geldinstituten, vorsichtig zu sein. Dazu gehören insbesondere größere, platzierte Gegenstände im Bereich der Geldautomaten. "Betreten Sie die Räumlichkeiten in einem solchen Fall nicht, sondern alarmieren Sie die Polizei sofort über Notruf", heißt es weiter.

Erst vergangenen Mittwoch ist in einer Bank im Stadtteil Hemelingen in einem Einkaufszentrum an der Pfalzburger Straße ein Geldautomat gesprengt worden.

Bereits am 10. Juli ist in Arsten der Geldautomat einer Bankfiliale an der Martin-Buber-Straße gesprengt worden. Durch die Wucht der Explosion wurden zwei Räume der Filiale stark beschädigt. 

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