Berliner Funkband „Mo’ Blow“ im Sendesaal

Abschied auf brennender Bühne

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Die vier Herren von der Band „Mo’ Blow“ kommen auf ihrer Abschiedstournee auch in den Sendesaal. 

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Sie sind auf „CD-Release-and-Farewell-Tour“ – und das darf man ja durchaus mal übersetzen. Ein Album haben sie also herausgebracht. Und sie gehen damit auf Abschiedstournee. Sie, das sind die vier Herren von der Berliner Funkband „Mo’ Blow“ – Felix Falk (Saxophon, Didgeridoo, Perkussion), Matti Klein (Keyboards, Fender Rhodes), Tobias Fleischer (Bass) und André Seidel (Schlagzeug).

Mit ihrem Album „Live in Berlin“ und eben einer Tour verabschiedet sich die Band nach mehr als zehn Jahren und Konzerten in gut 20 Ländern. Und die Band verabschiedet sich auch in (und von) Bremen.

Auf ihrer „CD-Release-and-Farewell-Tour“ machen die vier Herren nämlich auch im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee Station – am Freitag, 2. September, um 20 Uhr. Ausgerechnet auf ihrer Abschiedstour tritt die Band damit erstmals im Sendesaal auf.

„Wir können es kaum erwarten, gemeinsam mit unserem Publikum noch einmal die Bühnen abzubrennen und unvergessliche Abende zu erleben, an die wir uns noch lange erinnern“, sagen die Musiker.

„Ihre für sie so typische musikalische Hochspannung, mit der man problemlos eine Kleinstadt betreiben könnte, ist also garantiert“, fügt eine Sprecherin des Sendesaals an. Und sagt zudem: „Keine Panik: Das mit dem Brennen der Bühne ist im Sendesaal nicht ganz wörtlich zu nehmen.“ Wäre ja auch wirklich schade um den Saal mit seiner weithin gerühmten besonderen Akustik.

Karten für den Bremer Auftritt von „Mo’ Blow“ kosten 20 Euro (ermäßigt: zwölf Euro). Tickets an der Abendkasse und unter www.sendesaal-bremen.de.

„Kleine Wunder“ in der Knochenhauerstraße

„Kleine Wunder – Kunst mit Naturmaterialien“: So lautet der Titel der nächsten Ausstellung in den Räumen der Bremer Frauenbeauftragten Ulrike Hauffe an der Knochenhauerstraße 20–25 (Innenstadt). Zu sehen sind Arbeiten der Bremer Künstlerin Akkela Dienstbier. Die Ausstellung ist Teil der Reihe „Kunst in der Knochenhauerstraße“. Sie wird am Mittwoch, 17. August, um 18 Uhr eröffnet – und dauert bis zum 3. November.

Der Untertitel der vom Verein „Bremer Frauenmuseum“ kuratierten Schau deutet es an: Dienstbier arbeitet vorzugsweise mit Naturmaterialien. Sie verwendet Blätter, Samen, Körner und Gräser, die sie in Objektkästen sortiert – oder in transparentem Kunststoff in vertikaler oder horizontaler Reihung einschließt.

In der Knochenhauerstraße sind ältere Arbeiten ebenso zu sehen wie neuere Werke der Künstlerin, die sie in diesem Jahr während ihres Stipendiums im Wilke-Atelier in Bremerhaven schuf.

Akkela Dienstbier, die nach einem Studium der Kunstgeschichte und Psychologie von 1988 bis 1992 eine künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg absolvierte, zeigt seit 2011 in Bremen, Bremerhaven und Düsseldorf ihre Bilder und Objekte. In ihrer Lehrtätigkeit konzentriert sie sich auf die künstlerische Arbeit mit Kindern.

Die Vielfalt und das einzelne Blatt

„Meine Arbeiten beschäftigen sich mit Naturmaterialien, die ich zum Thema ,Ordnungen‘ gestalte“, sagt die Künstlerin über sich. „Die unüberschaubare Vielfalt der Natur wird in ihren Arbeiten auf das einzelne Blatt, die einzelne Blüte reduziert, kein Objekt gleicht dem anderen“, heißt es in einer Ausstellungsvorschau.

Und weiter: „Akkela Dienstbier verlässt dabei die üblichen Pfade der Naturrezeption und erschließt den Betrachtern neue Wege zur Wahrnehmung.“ Sie kombiniert beispielsweise bearbeitete Naturmaterialien mit überarbeiteten Kinderfotos.

Der Eintritt zu den „Kleinen Wundern“ ist frei – das gilt für die Eröffnung und auch für die Zeit danach, wie eine Sprecherin sagte. Die regulären Öffnungszeiten in den Ausstellungsräumen an der Knochenhauerstraße sind: Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9 bis 16.30 Uhr, Freitag von 9 bis 13 Uhr.

www.akkela-dienstbier.de

www.bremer-frauenmuseum.de

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