Vorsicht vor Zäunen und Stümpfen beim Schlittenfahren

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Ob sich ein Hang für die Kleinen zum Rodeln eignet, sollten Eltern vorher gut prüfen. Foto: Uwe Zucchi

Kaum bleibt der Schnee liegen, schnappen sich viele Familien ihre Schlitten und ziehen damit zum nächstbesten Rodelberg. Doch Vorsicht: nicht jeder Hang eignet sich für eine sichere Rodelpartie.

München (dpa/tmn) - Damit das Schlittenfahren nicht gefährlich wird, sollten idealerweise nur ausgewiesene Rodelhänge genutzt werden, rät der Tüv Süd. Alle anderen Hänge sollte man zunächst genau prüfen. Stümpfe, Zäune und Bäume können dort gefährliche Sturzfallen sein.

Bevor die Kinder zum ersten Mal allein den Hang hinuntersausen, sollte man ihnen erklären, wie sie lenken und bremsen. Neben warmer und wasserdichter Kleidung sind Handschuhe und feste Schuhe Pflicht. Auch ein Helm ist im Zweifel nicht verkehrt.

Wenn der Schlitten seit dem letzten Winter nur im Lager stand, nimmt man ihn vor dem ersten Einsatz genau unter die Lupe: Brüche im Holz oder hervorstehende Nägel sind ein Risiko. Plastikschlitten mit Haarrissen oder Materialverfärbungen sind laut Tüv an ihrer Belastungsgrenze und gehören auf den Müll.

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