Ebola-Epidemie

Ebola-Verdachtsfall in Ghana: US-Bürger gestorben

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Das Ebola-Virus ist einer der gefährlichsten Krankheitserreger der Welt.

Ein US-Bürger mit Symptomen der Ebola-Erkrankung ist im westafrikanischen Ghana in einer Klinik gestorben. Dies berichtete der Radiosender Joy FM am Dienstag in der Hauptstadt Accra.

Der Mann soll in den vergangenen Wochen Guinea und Sierra Leone besucht haben. In den beiden Ländern sowie in Liberia wütet seit März eine Ebola-Epidemie. Es wird befürchtet, dass das Virus nun auch Ghana erreicht haben könnte.

Es war jedoch weiter unklar, ob der Patient tatsächlich an der Seuche oder an einer anderen Krankheit litt. Erste Testergebnissen zufolge schien es sich nicht um Ebola gehandelt zu haben. Es sollen aber noch weitere Untersuchungen folgen.

Es handelt sich um die erste Ebola-Epidemie in Westafrika. Bisher war die Krankheit nur im Zentrum und Osten des Kontinents aufgetreten. In den vergangenen vier Monaten sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 481 Menschen an dem Virus gestorben. Insgesamt gab es 779 Verdachtsfälle. Ebola verläuft in bis zu 90 Prozent der Fälle tödlich.

dpa

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