Forscher der Arizona State University (ASU) haben herausgefunden, dass Bienen die Zeit zurückdrehen können. Jedenfalls, wenn es um den Alterungsprozess im Gehirn geht.
Die Umkehr der Hirnalterung, der positive Effekt tritt ein, wenn ältere Bienen sich wieder um das Nest kümmern müssen. Ein Dienst, den normalerweise jüngere Bienen übernehmen.
In der Studie konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass sich nur durch die andere Aufgabe, die molekularen Strukturen des Gehirns änderte.
Das Leben einer Arbeiterbiene in einem Bienenvolk teilt sich in zwei Abschnitte: cirka drei Wochen Innendienst (Stockbienen) und der Rest Außendienst (Sammelbienen).
Nach zwei Wochen haben die sogenannten Trachtbienen - Bienen, die Höning und Pollen sammeln - Flügel und einen haarlosen Körper und was noch viel wichtiger ist, sie verlieren ihre Gehirnfunktion neue Dinge zu lernen.
Dazu entdeckten die Wissenschaftler ein weiteres Protein. Das sogenannte "Chaperon"- Protein schützt Eiweißstrukturen vor Schäden, wenn beispielsweise Gehirn- oder andere Gewebezellen einem hohem Stress-Level ausgesetzt sind.
Biene und Mensch haben im Gehirn die selben Proteine, also ähnliche Gehirnzellen. Deswegen können wir Menschen wohl von diesen Erkenntnissen profitieren. "Vielleicht genügt es schon, unsere sozialen Aufgaben zu verändern, um unser Gehirn zu verjüngen", hofft Amdam.
Während die aktuelle Forschung sich vor allem auf Pillen konzentriert, legen die Ergebnisse nahe, dass mit sozialen Erfahrungen Altersdemenz verlangsamt oder sogar behandelt werden könnte. Amdam schlägt nun weiter Studien vor um zu sehen, ob sich der Effekt auch bei Säugetieren wissenschaftlich nachweisen lässt.
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© dapdVon Bienen lernen. 

















