Von Ulla Heyne und Pascal Faltermann · Lobende und zufriedene Worte gab es gestern von allen Organisatoren und Behörden. 75 000 Besucher feierten bei der 15. Auflage des Hurricane-Festivals in Scheeßel, und die Bilanz fällt ohne richtige Höhen und Tiefen aus. „Wir liegen nur knapp unter dem Besucherrekord von 2009“, betonte Veranstalter Folkert Koopmann gestern Abend.

Die Feuerwehr Scheeßel baute mit dem DRK einen Behandlungsplatz während des Frittenbude-Konzertes auf. ·
1800 Behandlungen – von leichten Kopfschmerzen bis hin zu einem Hand- und einem Sprunggelenkbruch – zählte der leitende Notarzt Dr. Thomas Konkel aus Rotenburg.
Insgesamt 114 Transporte ins Krankenhaus übernahmen die Sanitäter, die meisten Patienten konnten nach einer ambulanten Behandlung wieder entlassen werden. Auf dem Gelände selbst gab es 328 Transporte, was eine „normale Zahl“ für das Hurricane sei, so Konkel. Gemeinsam mit der Feuerwehr hatte das DRK einen Behandlungsplatz direkt am Zelt während des Frittenbude-Konzertes eingereichtet. „Das war nur aus Sicherheitsgründen, es lief alles super ab“, erklärte Gemeindebrandmeister Dieter Apel.
Die Feuerwehr hatte bis gestern Abend 15 Einsätze. Eine Hälfte waren kleinere Brände von Zelten oder Dixie-Klos, die andere technische Hilfeleistungen. Und auch die Polizei zog eine positive Bilanz. Bis gestern Abend kamen rund 300 Straftaten zusammen. „Das sind aber durchaus Zahlen im üblichen Rahmen“, erläuterte Polizeisprecher Detlev Kaldinski. Außerdem sind darunter rund 50 Drogenverstöße auf der Anfahrt, die durch die Polizeikontrollen aufgedeckt wurden. Erfolgreich waren die Maßnahmen der zahlreichen Fahnder auf dem Gelände, denen es gelang, die Taschendiebe weitgehend von ihrem Vorhaben abzuhalten.
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