Kälte und Dauerfrost machen Deutschland zu schaffen. Wenn es bitterkalt ist, frieren Fingern, Zehen, Nase oder Ohren. Doch ab wann wird es für den Körper gefährlich, und die Situation ernst?

© AP
Mit Schal und Mütze gegen die Kälte
Die eisige Kälte führt leicht zu Erfrierungen an Fingern, Zehen, Nase oder Ohren: In diesem Fall sollten die betroffenen Körperteile keineswegs gerieben werden, warnt der Bundesfeuerwehrarzt und Intensivmediziner Hans-Richard Paschen in der „Apotheken Umschau“.
Denn das Reiben könnte den Gewebeschaden vergrößern. Statt dessen sollten erfrorene Körperteile im Wasserbad mit langsam ansteigender Temperatur erwärmt werden. Ist warmes Wasser nicht verfügbar, eignet sich Körperwärme gut, etwa in den Achselhöhlen.
Eine Unterkühlung (Hypothermie) besteht per Definition, wenn die Körperkerntemperatur unter 36 Grad Celsius fällt.
Notruf 112
Schutzhandschuhe anziehen
Erfrorene Körperregionen nicht bewegen
Durch Körperwärme des Helfers eine Erwärmung versuchen (jedoch nicht bei hart gefrorenen Körperteilen)
KEINE aktive Wärme (z. B. durch Reiben oder Wärmflasche) zuführen
Erfrorene Körperteile mit möglichst locker keimfreiem Material bedecken (z.B. Verbandtuch)
Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes beruhigen, betreuen, trösten und beobachten
Da meist mit Unterkühlung verbunden, haben Maßnahmen gegen Unterkühlung Vorrang
dapd/DRK
Facebook 'Like Box' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.