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Der Lose-Stand "Fortuna" der Familie Kundt ist auf dem Bremer Freimarkt

„Es ist einfach ein tolles Gefühl die Freude der Kinder zu sehen“

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Die einen lieben es, die anderen nervt es. Wenn man beim Freimarkts-Bummel plötzlich über eine große Menge Papierschnipsel schlendert, weiß man, dass man an einem Losbude gelandet ist, an der wieder einige Nieten gezogen wurden. Neben Karussells und Leckereien haben diese ebenso eine lange Tradition.

Losbude Fortuna

„Geeeeewinne, Gewinne, Gewinne!. Treten Sie näher, Sehen Sie sich diese wunderschönen Gewinne an. Geeeewinne, Gewinne, Gewinne“ - das Klischee eines Lose-Verkäufers ist nicht gerade gut, denn so stellt man ihn sich vor.  Donna hat das nicht nötig. Er ist der Entertainer des Lose-Wagens der Familie Kunth, die mit ihrem Wagen „Fortuna“ bereits seit mehreren Jahrezehnten auf Jahrmärkten unterwegs ist. Auch auf dem Bremer Freimarkt haben sie dieses Jahr Halt gemacht „Das ist eine Familien-Tradition. Seit ich geboren bin, machen wir das schon“, erzählt die 26-jährige Stefanie Kunth, Tochter der Inhaber Brigitte und Manfred Kundt.

Donna nimmt sich für seine Kunden viel Zeit.

Die Kunden seien hauptsächlich Kinder mit ihren Eltern. Es sind vor allem die großen Kuscheltiere, die einem als möglicher Gewinn ins Auge fallen. Das Geschäft brummt bereits am Nachmittag, einige Familien tummeln sich vor dem Geschäft. Donna preist ruhig die möglichen Preise an, ohne die Besucher zu bedrängen, spricht mit den Gewinnern, zeigt ihnen, was sie sich aussuchen dürfen und nimmt sich vor allem Zeit für die Kinder, die sich für kein Stofftier entscheiden können. „Es ist einfach ein tolles Gefühl, die Freude der Kinder auch über Kleinigkeiten zu sehen“, schwärmt Donna, der bei seinem Job daher keine Anstrengung empfindet. „Im Gegenteil: Der Beruf begeistert mich. Für die Kinder tut man das unheimlich gerne.“

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Werbung müsse man allerdings nicht für die Lose-Wagen machen, meint Stefanie Kundt. Daher gebe es auch kein Konkurrenzdenken. „Die Leute kommen von alleine. Da braucht man nichts besonderes machen.“

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