Bremen - Etwa 4,4 Millionen Menschen besuchten den Bremer Freimarkt – ein Rekord, wie sich die Schausteller freuten (wir berichteten). Dennoch nahm der 17-tägige Rummel aus polizeilicher Sicht insgesamt einen friedlichen Verlauf, wie gestern eine Polizeisprecherin sagte.

© Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Der Bremer Freimarkt lief dieses Jahr sehr friedlich und freundlich ab.
„Durch starke Polizeipräsenz sowie sofortiges und konsequentes Einschreiten an Brennpunkten konnten größere Auseinandersetzungen verhindert werden“, erklärte gestern Franka Haedke. Allein das Unglück in der „Krake“ trübte den sonst positiven Verlauf des Festes, sagte sie. Trotz größerer Besucherzahl blieb die Gesamtzahl der Straftaten laut Polizei in etwa gleich. Im direkten Umfeld der Bürgerweide wurden 50 Autos „geknackt“. Die Polizei stellte zahlreiche Verstöße gegen die Marktordnung fest. Die Beamten erwischten etwa 1 800 Besucher mit Flaschen, und diese sind auf dem Freimarkt verboten. Die Zahl der Marktverweise sank. Bei gezielten Jugendschutzkontrollen wurden 150 Jugendliche überprüft, 18 alkoholisierte Jungen und Mädchen wurden bei ihren Eltern abgeliefert. 42 vermisste Kinder wurden der Polizei gemeldet. Die Sprecherin: „Alle konnten wohlbehalten in die Obhut ihrer Eltern gegeben werden.“ Und noch eine Zahl: Knapp 30 Falschparker wurden abgeschleppt. Im kommenden Jahr wird hier ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit gesetzt, sagte die Sprecherin. gn



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