Natalia Wörner ist nicht immer diplomatisch

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Natalia Wörner ist bald als "Die Diplomatin" in der ARD zu sehen. Foto:Klaus-Dietmar Gabbert

Berlin (dpa) - Harmonie ist schön, doch Streiten kann schöner sein - so sieht es Schauspielerin Natalia Wörner (48, "Die Säulen der Erde").

"Eine gewisse Form von Auseinandersetzung erzeugt Nähe und auch gemeinsame Ideale", sagte sie in einem Interview dem Magazin "Gala". Man müsse sich mitteilen und "aushalten, wenn jemand eine andere Meinung hat. Das ist für mich authentisches Leben".

Das gelte auch für gesellschaftlichen Austausch: "Das kann durchaus auch streitbar sein. Es muss inhaltlich begründet sein und für alle Beteiligten einen Sinn ergeben", sagte Wörner. Gerade jetzt sei zivilgesellschaftliches Engagement wichtig, "das über den eigenen Tellerrand hinausgeht".

Die Schauspielerin ist demnächst in der Titelrolle des ARD-Zweiteilers "Die Diplomatin" zu sehen (samstags, 30.4. und 7.5., jeweils 20.15 Uhr). Politisches Interesse habe sie auch im realen Leben, aber als Künstlerin könne sie auch unbequeme Meinungen freier äußern, sagte Wörner: "Ich kann mir nicht vorstellen, diese Freiheit aufzugeben. Ich würde das Drehbuch dem Parteibuch immer vorziehen."

Interview bei Gala.de

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