"Bolschoi Babylon" entzaubert Moskaus Kulturpalast

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Der Dokumentarfilm "Bolschoi Babylon" gibt einen Eindruck von den Dramen innerhalb des weltberühmten Ballett-Theaters. Foto: Polyband

Berlin (dpa) - Für Ballettfans ist das Bolschoi Theater eine Art heiliger Tempel, ein geweihter Ort - doch die wahren Dramen spielen sich hinter der Bühne des weltberühmten Moskauer Kulturpalasts ab. Es sind erbitterte Grabenkämpfe um Macht, Geld und die besten Rollen.

Am 17. Januar 2013 kommt es zur Tragödie: Ein maskierter Mann attackiert den künstlerischen Leiter Sergej Filin vor dessen Haus mit Säure - der frühere Star-Tänzer wird schwer verletzt.

Zufällig sind der britische Regisseur Nick Read und sein Produzent Mark Franchetti zu diesem Zeitpunkt in Moskau - und tatsächlich erlaubt ihnen das Theater, in seinen Räumen zu drehen. Nun kommt ihr Dokumentarfilm "Bolschoi Babylon" in die deutschen Kinos und gibt spannende Einblicke in die Machtkämpfe.

Bolschoi Babylon, Großbritannien 2015, 87 Min., FSK o.A., von Nick Read

Bolschoi Babylon

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