München - Der ADAC wettert gegen die Umweltzonen: Autos wären kaum Schuld an der Feinstaub-Belastung und jetzt droht die Europäischen Unio (EU) Städten mit 100.000 Euro Strafe.

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ADAC wettert gegen Umweltzonen - Städten drohen Strafen von der EU
Begrenzte Fahrverbote und Umweltzonen stellen, laut ADAC, nur einen massiven und auch unsozialen Eingriff in die Mobilität unzähliger Autobesitzer dar. Betroffen sind nämlich insbesondere Bevölkerungsschichten mit niedrigem Einkommen, die sich meist kein neues Auto oder eine Filter-Nachrüstung leisten können.
Umweltzonen haben keinen Einfluss auf eine saubere Luft: Untersuchungen der Feinstaubwerte hätten demnach gezeigt, dass der von den Umweltzonen-Befürwortern erhoffte Effekt nicht eingetreten ist.
"Das schlägt dem Fass den Boden aus", sagt ADAC Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. "In fast 60 deutschen Städten wurden in den vergangenen Jahren Umweltzonen errichtet. Diese haben den Kommunen lediglich einen monströsen Verwaltungsaufwand beschert und vielen Autofahrern existenzielle Nachteile gebracht. Ansonsten haben sie praktisch nichts bewirkt."
Quelle: ADAC/ ml
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